Trotz des schlechten Wetters am gestrigen Sonntag stellten die Einsatzkräfte der Polizei Düren insgesamt 128 Geschwindigkeitsverstößen in der Eifel fest und ahndeten diese. 24 davon seien auf Motorrädern begangen worden. So heißt es in einer Mitteilung der Polizei. Bei fünf Kradfahrern und einem Autofahrer seien die Überschreitung so groß gewesen, dass ihnen ein Fahrverbot droht.
Trauriger Spitzenreiter in Sachen Geschwindigkeitsüberschreitung sei ein niederländischer Motorradfahrer gewesen, der mit 116 Kilometern pro Stunde in einer 50er-Zone gemessen wurde. Einen ähnlich hohen Verstoß habe es von einem Autofahrer gegeben, bei dem an gleicher Stelle eine Geschwindigkeit von 110 Kilometern pro Stunde festgestellt worden sei.
Geblitzt wurde auf beliebten Strecken in der Eifel und in Richtung Eifel mit Messstellen in Heimbach, Hürtgenwald und Vettweiß. Die Polizei Düren werde auch künftig auf den beliebten Strecken der Eifel präsent sein, unterstreicht sie in der Meldung. Ziel bleibe es, die Zahl schwerer Verkehrsunfälle zu reduzieren und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen.
Die Kontrollen wurden im Rahmen des Linksrheinischen Qualitätszirkels (LQZ) vorgenommen. Der Linksrheinische Qualitätszirkel ist ein Zusammenschluss mehrerer Behörden, die sich regelmäßig über Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit austauschen und gemeinsame Kontrollen vornehmen.



















