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Es geht um mehr als den Ball

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Foto: privat
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Die basslastige Musik ist schon vom Eingang Röntgenstraße zu hören. Im Näherkommen ist reichlich Gelächter und Stimmengewirr auszumachen. Es ist was los auf dem Bolzplatz des Nordviertels.

„Noch ausbaufähig“, kommentiert Sascha Roemer, Leiter der katholischen Jugendeinrichtung Roncallihaus, die Premiere des Nordviertel Street Cups mit Bubblesoccer schmunzelnd. Mit Franz Meuthrath vom evangelischen Jugendtreff B.Haus und Eva Surma vom städtischen Jugendheim Gleis 13 hat Roemer Jugendliche und deren Familien zum Bolzplatz hinter der Röntgenstraße gerufen.

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„Wir wollen den Bolzplatz nicht nur für die Jugendarbeit nutzen, sondern auch als Begegnungsstätte“, erläutert Franz Meuthrath das angedachte Konzept. „Wir wollen das Nordviertel hier versammeln.“ Die Resonanz sei schon gut gewesen. Ganz aufgegangen sei das Konzept aber noch nicht, weil zwar reichlich Jugendliche aus allen drei Einrichtungen kamen, die Familien jedoch noch fehlten. Daran arbeitet das Trio der Jugendeinrichtungen noch.

Im besten Sinne improvisiert haben die Organisatoren. Finanzielle Unterstützung gab es vom Verein Kleine Hände. Die Awo stellte die Anlage für Musikbeschallung zur Verfügung. In den drei Einrichtungen wurden Pokale „gefunden“ und mit geringem Aufwand neu „gebrandet“.

Als Unterstützer hätten sie außerdem noch Mo Khomassi ins Boot geholt, der mit sichtbarem Spaß den Schiedsrichter und auch Motivator beim Bubble-Soccer gab. „Sport verbindet. Da braucht man keine Sprache. Da zählt nur, was Du kannst“, sagt der SPD-Landtagskandidat, der selbst viele Jahre als Spieler für Jülich 12 auf dem Fußballplatz stand.

Zufrieden ist Eva Surma trotzdem nicht nur mit der Gästeschar, sondern auch den Anmeldezahlen fürs Turnier. Sechs Teams mit kreativen Namensgebungen hätten sich gefunden und die ersten drei Plätze ausgespielt.

Und: Es geht weiter. Im kommenden Jahr soll es eine Neuauflage geben. Schon jetzt wirbt Franz Meuthrath um Unterstützung: „Wenn Sie sich engagieren wollen, melden Sie sich gerne bei einer der drei Jugendeinrichtungen.“

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HERZOGin mit Leib und Seele. Mein HERZ schlägt Muttkrat, Redakteurin gelernt bei der Westdeutschen Zeitung in Neuss, Krefeld, Mönchengladbach und Magistra Artium der Kunstgeschichte mit Abschluss in Würzburg. Versehen mit sauerländer Dickkopf und rheinischem Frohsinn.

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