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Prallvolle Liste für die Turnhallensanierung

Seit einigen Monaten ist die Sporthalle in Stetternich nicht nutzbar. In der letzten Sitzung des Ausschusses für Jugend, Familie, Integration, Soziales, Schule und Sport (JuFISSS) wurde sie Thema.

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Volleybälle müssen in Stetternich momentan am Boden bleiben. Foto: Tania Van den Berghen (TaniaVdB) | Pixabay
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In Stetternich, da steht seit etwa 50 Jahren eine Turnhalle. Was allerdings heute auch steht, das ist das Ergebnis eines TÜV-Prüfers: Eine Renovierung muss her. Im Fokus stehen dabei der sogenannte „Prallschutz“ an den Wänden, der vor möglichen Schäden schützen soll, und der Hallenboden.

In der vergangenen Sitzung des Ausschusses für Jugend, Familie, Integration, Soziales, Schule und Sport (JuFISSS) brachte Karl-Philipp Gawel (CDU) an, ob die Arbeiten nicht beschleunigt werden könnten – schließlich stünde der Herbst und damit die Hallen-Zeit für Sportvereine an. Außerdem implizierte er die Frage, warum der Schutz plötzlich her müsse.

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Dezernent Thomas Mülheims machte klar, dass Gawel in einem erwähnten vorangegangenen Gespräch Gawels mit Hochbauamtsleiterin Jacqueline Aust die richtige Ansprechpartnerin gefragt habe, allerdings das Schulverwaltungsamt nicht Herr des Verfahrens sei. Auf die Frage des Christdemokraten, ob man vielleicht – schon aus eigenem Fachinteresse – hausintern „öfter und intensiver“ sprechen und Druck aufbauen könne, entgegnete der Dezernent, dass er das Druckaufbauen als expliziten Wunsch des Ausschusses mitnehmen könne. Einen später von Harald Garding (SPD) angefragten Bestandsschutz gebe es übrigens nicht.

Ganz im Detail erklärte Felix Fischer vom Amt für Kinder, Jugend, Schule und Sport die Situation: Als Betreiber sei die Stadt für die Sicherheit in der Halle verantwortlich. Nach neueren Vorschriften der Gesetzlichen Unfallversicherung sei ein Prallschutz notwendig für den Fall, dass etwas passiere – denn sonst könne es zu rechtlichen Streitigkeiten kommen.

Darum habe man sich auch entschieden, Sportarten, in denen es zu „Matchsituationen“ kommt, bis zur Renovierung nicht mehr zuzulassen. Den betroffenen Sportvereinen habe er Alternativen und Ausweichmöglichkeiten und -zeiten angeboten, so dass keine Termine ausfallen müssten.

Dass es länger als gedacht dauere, habe auch damit zu tun, dass man beispielsweise klären musste, ob es ein umlaufender Prallschutz sein müsse. Mit dem zuständigen TÜV-Prüfer habe aber geklärt werden können, dass es aufgrund der Gegebenheiten nur einen Schutz an den Stirnseiten benötige, was die Kosten reduziere und den Umbau vereinfache.

Außerdem habe die Prüfung des Hallenbodens in der Hand einer Fachfirma gelegen, die keinen kurzfristigen Termin habe möglich machen können. Dafür habe man aber gleichzeitig den Boden der Halle des Gymnasiums Zitadelle geprüft. Mit dem Ergebnis: Dort sehe es einigermaßen gut aus. In Stetternich gebe es relativ schwerwiegende Mängel.

Gerade würden vom Hochbauamt Angebote für Prallschutz und Restaurierung oder Sanierung des Bodens eingeholt. Sobald diese vorlägen, gebe es dann auch einen Ortstermin mit den Informationen, was zu tun ist und wie viel es kostet – die Ansetzung eines solchen habe bisher aufgrund fehlender Informationen wenig Mehrwert gehabt.


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