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HERZOG - Geschichte/n -

500 Jahre Herzog!

 

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Zum 500. Ge­burts­tag des Her­zogs Wil­helm V. von Jü­lich-Kleve-Berg gibt es, in Zu­sam­men­ar­beit mit dem Mu­se­um Zi­ta­del­le, eine Son­der­aus­ga­be des HERZOGs in dem man alle wich­ti­ge In­for­ma­tio­nen zum Her­zog und der Aus­s­tel­lung fin­det. Diese kann man vom 22. Mai bis zum 30. Ok­to­ber 2016 be­su­chen! 

 
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HERZOG - Geschichte/n -

Ein Territorium entsteht

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Abb.: Die Ve­rei­nig­ten Her­zog­tü­mer Jü­lich-Kleve-Berg mit den Graf­schaf­ten Mark und Ra­vens­berg und der Herr­schaft Ra­ven­stein 1521, Kunst­his­to­ri­sches In­sti­tut der Uni­ver­si­tät zu Köln, Ab­tei­lung Archi­tek­tur­ge­schich­te, Mi­cha­el Wiec­zo­rek, 2010.

 

 

die Her­zog­tü­mer Jü­lich-Kleve-Berg

 

Der Zu­sam­menschluss der Her­zog­tü­mer Jü­lich-Kleve-Berg geht auf eine Ehe­be­re­dung von 1496 zu­rück, die von Her­zog Wil­helm IV. von Jü­lich-Berg-Ra­vens­berg mit Her­zog Jo­hann II. von Kleve-Mark ge­schlos­sen wurde. Diese dy­nas­ti­sche Fa­mi­li­en­ver­bin­dung war zu­gleich eine ter­ri­to­ri­en­über­grei­fen­de stän­di­sche Ei­ni­gung, da die je­wei­li­gen Land­stän­de (Städ­te und Adel) die Ur­kun­de zur Ehe­be­re­dung unter Wah­rung ihrer Pri­vi­le­gi­en mit un­ter­zeich­net hat­ten. mehr…

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Krieg und Frieden

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Abb.: Dirck Vol­kertsz Coorn­hert nach Maar­ten van Heems­kerk, Der Knie­fall von Venlo 1543, Kup­fer­stich, 1556, Mu­se­um Zi­ta­del­le Jü­lich.

 

 

die Aus­ein­an­der­set­zung um das Her­zog­tum Gel­dern

 

Als 1538 Karl von Eg­mond, der Her­zog von Gel­dern, kin­der­los starb, wurde Jung­her­zog Wil­helm von Jü­lich-Kleve-Berg von den geldri­schen Land­stän­den zum neuen Her­zog von Gel­dern be­stimmt. Al­ler­dings war Kai­ser Karl V. (1500-1558) damit nicht damit ein­ver­stan­den. Er sah sich selbst als Erben von Gel­dern, denn im Jahre 1473 hatte Her­zog Ger­hard von Jü­lich-Berg, der einen An­spruch auf Gel­dern hatte, seine Erbrech­te an Karls Ur­groß­va­ter Karl den Küh­nen, des­sen Erbe Karl V. war, ver­kauft. mehr…

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Der spanisch- niederländische Krieg

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Abb.: Franz Ho­gen­berg, Die greu­li­che Mor­de­rei bei Ion­ckers­dorf, Kup­fer­stich 1586. Im Juli 1586 über­fie­len spa­ni­sche Trup­pen einen Ge­leit­zug Jü­li­cher Kauf­leu­te bei Jun­kers­dorf, die auf dem Weg zum Köl­ner Markt waren. Der Zug, zu dem auch zahl­rei­che Frau­en und Kin­der ge­hör­ten, wurde weit­ge­hend nie­der­ge­met­zelt.

 

und seine Fol­gen für die Her­zog­tü­mer Jü­lich-Kleve-Berg

 

Die Nie­der­lan­de ge­hör­ten seit 1558 zum spa­ni­schen Kö­nig­reich. Da­mals be­stan­den die Nie­der­lan­de aus 17 Pro­vin­zen. Die süd­li­chen Ge­bie­te um­fass­ten un­ge­fähr das heu­ti­ge Bel­gi­en, Lu­xem­burg und Teile Nord­frank­reichs. Die Be­völ­ke­rung der nörd­li­chen Pro­vin­zen, in etwa die heu­ti­gen Nie­der­lan­de, war im Zuge der Re­for­ma­ti­on zu einem be­deu­ten­den Teil zum Cal­vi­nis­mus über­ge­tre­ten, wäh­rend die süd­li­chen Pro­vin­zen streng ka­tho­lisch waren. mehr…

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Fortschritt mit Augenmaß

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Abb.: Grund­riss und Vo­gel­schau­an­sicht der Zi­ta­del­le Jü­lich aus dem Lehr­buch „Archi­tec­tu­ra von Ves­tun­gen“ von Da­niel Speck­lin, das erst­mals 1589 er­schi­en, aus der zwei­ten Auf­la­ge von 1599, Mu­se­um Zi­ta­del­le Jü­lich.

 

Wil­helm V. und der Hu­ma­nis­mus

 

Her­zog Wil­helm V. von Jü­lich-Kleve-Berg umgab sich mit ge­lehr­ten Män­nern, die seine engs­ten Ver­trau­ten waren, wie bei­spiels­wei­se sein Er­zie­her und spä­te­rer Rat Kon­rad He­res­bach (1496-1576). Den hoch­ge­bil­de­ten bür­ger­li­chen Räten des Her­zogs stand nichts we­ni­ger als die um­fas­sen­de Re­form von Staat und Ge­sell­schaft vor Augen. mehr…

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Glaube und Macht

Abb_S_12_13die Kir­chen­po­li­tik Her­zog Wil­helms V.

 

Wil­helm V. von Jü­lich-Kleve-Berg be­trieb eine für die da­ma­li­ge Zeit sehr un­ge­wöhn­li­che, aus heu­ti­ger Sicht aber in­ter­essan­te und fort­schritt­lich an­mu­ten­de Kir­chen­po­li­tik. Be­ein­flusst von sei­nem Er­zie­her Kon­rad He­res­bach, der ihn mit der Ge­dan­ken­welt des Eras­mus von Rot­ter­dam ver­traut mach­te, über­nahm er die auf Aus­gleich be­dach­te Kir­chen­po­li­tik sei­nes Va­ters Jo­hann III. mehr…

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Die kirchlichen Verhältnisse

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in Jü­lich-Kleve-Berg nach 1555

 

Ein zen­tra­les Feld der Po­li­tik in der Re­gie­rungs­zeit Wil­helms V. von Jü­lich-Kleve-Berg war die kon­fes­sio­nel­le Frage. Der Her­zog ge­hör­te der Fürs­ten­ge­ne­ra­ti­on an, die 1555 den Augs­bur­ger Re­li­gi­ons­frie­den ge­schlos­sen hatte. Der in­ne­re Frie­den im Reich wurde von die­sen höher be­wer­tet als die wei­ter­ge­hen­den theo­lo­gi­schen und macht­po­li­ti­schen Fra­gen, die mit der Re­for­ma­ti­on ver­bun­den waren. Zum Ende des 16. Jahr­hun­derts hin ver­här­te­ten sich je­doch die Fron­ten. mehr…