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1. Platz fürs Mädchengymnasium

Stadt Jülich und Westenergie zeichnen ehrenamtliches Engagement für Umwelt- und Klimaschutz aus

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Foto: Stadt Jülich / Jana Zensen
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Nisthilfen bauen, Wasser sparen oder defekte Elektrogeräte reparieren, statt sie wegzuschmeißen – die Möglichkeiten, sich aktiv für den Umwelt- und Klimaschutz einzusetzen, sind vielfältig. Der Westenergie Klimaschutzpreis fördert bereits seit 30 Jahren das bürgerschaftliche Engagement für Nachhaltigkeit. Der Infrastrukturanbieter und Energiedienstleister prämiert jährlich herausragende Projekte gemeinsam mit seinen Partnerkommunen.

Der erste Platz in Jülich geht an das Mädchengymnasium Jülich für ihr Projekt „Being mindful of oneself and the environment“ und wird mit einem Preisgeld in Höhe von 1250 Euro gefördert. „Dass Klimaschutz direkt vor unserer Haustüre beginnt, zeigen unsere Preisträgerprojekte eindrucksvoll. Wir brauchen Vorbilder, an denen wir uns orientieren können“, sagte Axel Fuchs, Bürgermeister aus Jülich.
Das Gewinner-Projekt fand im Rahmen des Erasmus+ Programms statt und brachte jeweils zehn Schülerinnen aus Irland und zehn Schülerinnen des MGJ zusammen. Gemeinsam beschäftigten sie sich mit nachhaltiger Wasserwirtschaft, horizontaler Bepflanzung (Green Wall) sowie 3D-Druck mit Programmierung. Die Projektleitern Anne Lummerich berichtete, dass sowohl ein einwöchiger Aufenthalt der MGJ-Schülerinnen in Dublin als auch ein Besuch der irischen Schülerinnen in Jülich stattfand, bei dem insbesondere das Thema Nachhaltigkeit stark in den Fokus gerückt wurde. Für den Klimaschutzpreis im kommenden Jahr plant das MGJ bereits ein neues Projekt mit dem Titel „Waste to go“.

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Auch die Schirmerschule Jülich mit ihrem Projekt „Vom Müllstrudel der Ozeane zum Müllstrudel in der heimischen Region (Abfallvermeidung)“ haben überzeugt. Sie belegen den zweiten Platz und erhalten 750 Euro. Während der Projektwoche „Plastikmüll im Meer“ setzten sich die Klassen 5 und 6 mit den fünf größten Müllstrudeln in den Ozeanen auseinander. In der Karnevalszeit sowie während des Bundestagswahlkampfs sammelten die Schülerinnen und Schüler große Mengen an Abfällen, analysierten Wurfmaterial und werteten deren Recycling-Codes aus.

Der dritte Platz und 500 Euro gehen an das Klimabündnis Jülich mit einem Modell zur klimafreundlichen Gestaltung der Kölnstraße. Im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche 2024 präsentierte das Bündnis einen Aktionsstand, an dem die Kölnstraße detailgetreu, unter Einbeziehung der vorhandenen Geschäfte, Parkbuchten und des Straßenverlaufs, dargestellt wurde. Die Besuchenden konnten mithilfe von Spielzeugautos, Fahrrädern, Pflanzen und Verkehrsschildern ihre Vision einer zukünftigen Kölnstraße gestalten.

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Stadt Jülich
Hightech auf historischem Boden - Jülich ist eine Stadt mit großer Vergangenheit. Mit über 2000 Jahren gehört sie zu den Orten mit der längsten Siedlungstradition in Deutschland. In der historischen Festungsstadt und modernen Forschungsstadt, die sich auch mit den Schlagworten „Stadt im Grünen“, „Einkaufsstadt“, Renaissancestadt“, „Herzogstadt“ und „kinder- und familienfreundliche“ Stadt kennzeichnen lässt, leben heute ca. 33.000 Menschen.

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