Im Vorführraum des Kulturbahnhofs lebt unter der Regie von Wolfgang Becker der Mauerfall wieder auf und setzt mit Chary Hübner und Christiane Paul ein besonderes Einzelschicksal, geprägt durch die Macht der Medien, in Szene.
Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße erzählt die Geschichte vom kurz vor der Pleite stehenden Berliner Videothekenbesitzer Micha Hartung, der ungewollt zum gesamtdeutschen Helden wird: Als ihn zum 30. Jahrestag des Mauerfalls ein Journalist zum Drahtzieher der größten Massenflucht der DDR stilisiert, steht sein Leben plötzlich Kopf. Als Hochstapler wider Willen verstrickt sich Micha in einem Gestrüpp aus Halbwahrheiten und handfesten Lügen.
Und als das fragile Kartenhaus der Geschichte um ihn herum einzustürzen droht und sein Leben so richtig im Chaos versinkt, trifft er Paula. Dass eine erfolgreiche, kluge und witzige Frau wie sie sich für einen Mann wie ihn interessieren könnte, hätte Micha nicht für möglich gehalten. Doch die sich anbahnende Liebesgeschichte wird von der Lüge überschattet.
MO 02.02. und DI 03.02.
Kulturbahnhof Jülich | Bahnhofstraße | 20 Uhr | Eintritt 6,50 Euro, ermäßigt 6 Euro




















