Ziel des Projektes, das im vollständigen Titel „indeland GmbH Projekts „InReNa 2030 II“ heißt, ist es, „grüne Oasen mit hoher Nutzungsqualität für die Menschen“ zu schaffen und gleichzeitig Lebensräume für Pflanzen und Tiere zu fördern. Die konkreten Standorte sind in Jülich noch offen – und genau darüber wurde im Ausschuss für Dorf- und Stadtentwicklung diskutiert. Katja Böcking (SPD) machte dabei deutlich, dass aus der Vorlage nicht klar hervorgehe, „nach welchen Kriterien die Auswahl erfolgt“. Die Verwaltung kündigte an, entsprechende Vorschläge nachzureichen.
Mehrere mögliche Flächen wurden bereits ins Gespräch gebracht. Alexander Eckert (UWG JÜL) schlug vor, Mittel für eine Aufforstung im Bereich des Bauplatzes am Nordbahnhof zu nutzen, falls die vorgesehenen 1000 Quadratmeter an anderer Stelle nicht vollständig umgesetzt werden können. Bürgermeister Axel Fuchs begrüßte grundsätzlich die Idee, eine solche Fläche zu entwickeln, wies jedoch auf mögliche Zeitprobleme hin: Durch eine längere Baustelleneinrichtung könnte die Frist für die Umsetzung knapp werden.
Eine Idee für einen weiteren Standort brachte Frank Radermacher (CDU) ein: Eine Fläche in Koslar – in direkter Nachbarschaft zu Bürgerhalle und Ärztezentrum. Dort steht derzeit auch ein Jugendcontainer. Bürgermeister Fuchs bestätigte, dass die Grünflächen rund um die Bürgerhalle bereits früher in Betracht gezogen worden seien. „Als Teilstück hätte das den Vorteil, dass man es mit einem Jugendprojekt verbinden könnte“, erklärte er. Denkbar seien etwa eine neue Wegeführung, Sitzbänke oder gemeinsame Pflanzaktionen.
Auch der Zustand anderer Orte wurde in der Diskussion thematisiert. Heribert Braun (UWG JÜL) verwies auf den Rottplatz in Koslar: Sollte eine komplette Umgestaltung zu groß oder zu teuer sein, könne zumindest eine teilweise Erweiterung der Grünfläche dort entstehen – als Treffpunkt für die Menschen im Ort. „Es ist eine Schande, dass so ein Platz derzeit so vergammelt aussieht“, sagte Braun.
Am Ende stimmte der Ausschuss dem Beschlussentwurf einstimmig zu. Die Verwaltung soll nun gemeinsam mit der indeland GmbH eine geeignete Fläche für den „WandelPark“ suchen und der Politik anschließend zur Entscheidung vorlegen.



















