Start featured „Jülich hilft“ als Anker

„Jülich hilft“ als Anker

Wer neu in eine Stadt kommt braucht Orientierung. Schnell finden sich meist die Anlaufstellen für den alltäglichen Bedarf, was ist aber, wenn eine Notlage eintritt? Das „Who ist Who“ der sozialen Einrichtungen und Orte für Hilfestellungen hat die Stadt Jülich auf der Online-Plattform „Jülich hilft“ zusammengefasst.

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Jülich hilft Screenshot
"Jülich hilft" Screenshot
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Hier erfahren Menschen, dass es im fairkauf, bei der Arbeiterwohlfahrt und im „Kleiderlädchen“ der AsF Second-Hand-Kleidung für kleines Geld gibt, es bei der „Kleinen Händen“ Hilfe für Kinder, Mütter und Väter in Notlagen gibt und wo die „Jülicher Tafel“ zu finden ist. Angebote von „Die Kette“ sind ebenso verzeichnet wie die der christlichen Kirchen. Wer Tiere hat und Unterstützung braucht, findet bei SAMT – Soziale Arbeit für Mensch und Tiere – die richtigen Ansprechpartner. Ebenfalls im Boot sind das Freiwilligenzentrum, Tiere als therapeutische Begleiter, der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) sowie der Seniorenbeirat. Hier wird also das große soziale Netzwerk von Jülich anschaulich abgebildet.

Gleichzeitig bietet „Jülich hilft“ Menschen, die sich gerne ehrenamtlich einbringen oder finanzielle Unterstützung leisten möchten in der Rubrik „ich möchte helfen“ zielgerichtet Angebote. Derzeit werden Unterstützer bei der „Tafel“ gesucht, Frauen, die Deutsch für ausländische Mütter in Kindertagesstätten anbieten können, Begleiter für Flüchtlinge bei Amtsgängen und Behördenbesuche.

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Entstanden ist die Plattform 2015 unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Axel Fuchs im Zuge des großen Engagements für Flüchtlinge. Eine Runde aus Vereinen und Institutionen, die mit dem Thema Flüchtlinge in Jülich befasst sind, Vertretern der Kirchen und der Stadtverwaltung haben die Idee zu „Jülich hilft“ gemeinsam entwickelt. Simon Diercks, IT-Fachmann und damaliger Pfarrer der freien evangelischen Gemeinde hat mit Karl Lohmer von der Freiwilligenvermittlung die Homepage „Jülich hilft“ und Redakteurin Dorothée Schenk nach bereits bestehenden Mustern entworfen – ehrenamtlich natürlich. In drei Sprachen ist die Seite nutzbar. Die Finanzierung vom Ankauf der Domain und des Programms bis zu den Serverkosten wurde durch eine Spende gesichert. Die Stadt Jülich ist „Träger“ der Seite.

„Bei ,Jülich hilft‘ haben alle Facetten der Jülicher Hilfs-
bereitschaft Platz.

Sie sind herzlich willkommen sich als Ehrenamtler, Hilfesuchender und Ideengeber jederzeit mit dem Jülich-hilft-Team in Verbindung zu setzen“, erklärt Dezernentin Doris Vogel.

Aktuell werden Schultaschen gesucht. Wer eine Schultasche abzugeben hat, die den eigenen Kindern zu klein geworden ist oder nicht mehr gefällt, kann sie hier in gute Hände abgeben. Gut erhaltene Schultaschen für kleine und große Kinder werden in der Alten Schirmerschule, Düsseldorfer Straße 46, in Jülich am Montag, 6. August, von 16 bis 18 Uhr entgegen genommen – oder nach persönlicher Terminabsprache mit Sigrid Forst (Kontakt: 02461/63-369 (Sozialamt Jülich), [email protected])

Ebenfalls ausgebaut werden soll der Einkaufsführer für Senioren. Bereits jetzt ist die Liste der Jülicher Einzelhändler und Dienstleister, die nicht mehr so mobile Senioren Waren bequem nach Hause liefern oder die Brille in den heimischen vier Wänden anpassen, bei „Jülich hilft“ zu finden.
Bürgermeister Fuchs ruft auf diesem Wege um Mitwirkung und Hilfe in der Jülicher Geschäftswelt auf: „Der Einkaufsführer ist erweiterungsfähig! Mit dem Produktangebot und Beratung vor Ort bieten Sie sehr viel mehr ,Ware‘: Ein persönliches Wort, Kommunikation vis à vis, fernab der digitalen Leitung – unbezahlbare Nähe zum Menschen“. Initiatoren dieser Aktion waren Margret Esser-Faber, Peter Schmitz, Hermann-Josef Buers, Ruth Tavernier-Schwab und Doris Vogel.

Kontakt aufnehmen zu „Jülich hilft“ können Interessierte per Mail über [email protected] Selbstverständlich ist auch der direkte und persönlichen Kontakt möglich über Claudia Tonic-Cober, Telefon 02461/63-268. Ihr Anliegen wird aufgenommen und gegebenenfalls weitervermittelt.

Dieser Text wurde für die aktuelle Ausgabe „Recycling“ wieder neu veröffentlicht und ist ursprünglich vom 1. August 2018. 


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