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Wissen macht Spaß

Die Stadt Jülich verfügt über eine reiche Bibliothekslandschaft, die sich im „Arbeitskreis Jülicher Bibliothek“ zusammengeschlossen hat.

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Foto: pixabay
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Neben dem fachlichen Gedankenaustausch soll das Netzwerk der Bibliotheken bekannt gemacht werden. Wer lebt schon in einer Kleinstadt mit einer solchen Dichte von Bibliotheken, die teilweise nationale und internationale Bedeutung haben? Deshalb führt der Arbeitskreis regelmäßig Veranstaltungen durch, um auf diese außergewöhnliche Bibliothekslandschaft aufmerksam zu machen.

Die Idee zu diesem Arbeitskreis hatten im Jahr 2008 Edith Salz, die damals an der Zentralbibliothek des Forschungszentrums Jülich für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig war, und der damalige Leiter der Stadtbücherei Jülich, Werner Wieczorek. Zum Auftakt fand eine Präsentation der Jülicher Bibliotheken in der Stadtbücherei statt. Danach trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der Bibliotheken regelmäßig und bereiteten jeweils eine Jahresveranstaltung vor, die anfangs Teil der „Woche der Bibliotheken“ war, die der Deutsche Bibliotheksverband e.V. organisierte.

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Zum festen Kern des Arbeitskreises gehören die Stadtbücherei Jülich, die Schulbibliothek des Gymnasiums Haus Overbach, die Bibliothek am Campus Jülich der Fachhochschule Aachen, die Zentralbibliothek des Forschungszentrums Jülich sowie die Kunst- und Geschichtsbibliothek des Museums Zitadelle Jülich und des Jülicher Geschichtsvereins 1923 e.V. Hinzu kommen die Schulbibliothek der Sekundarschule Jülich, die Schulbibliotheken des Gymnasiums Zitadelle der Stadt Jülich und des Mädchengymnasiums Jülich, die Katholische Öffentliche Bücherei der Pfarrei Heilig Geist sowie das Stadtarchiv Jülich. 2017 gab der Arbeitskreis einen gedruckten Bibliotheksführer heraus, der inzwischen weitgehend vergriffen ist.
Zu den gebündelten Informationen

Poster: Veranstalter

Bibliotheken als Wissensspeicher, aber auch als Lernort mit hoher Aufenthaltsqualität sind auch im digitalen Zeitalter unverzichtbar. Sie vermitteln Kompetenzen im Umgang mit Wissensbeständen und machen diese erst zugänglich. Die meisten der wissenschaftlich geführten Bibliotheken sowie die Stadtbücherei halten Online-Recherchen vor, die bei der Arbeit mit den Beständen äußerst hilfreich sind. Die hohen Ausleihzahlen in der Stadtbücherei oder der Campus-Bibliothek der FH, die beide über Selbstverbuchungsanlagen verfügen, machen deutlich, dass das gedruckte Buch auch im 21. Jahrhundert seine Berechtigung und Notwendigkeit hat.

In diesem Jahr veranstaltet der Arbeitskreis am Donnerstag, 29. September, ab 19 Uhr im KuBa ein Kneipenquiz rund um die Wissensbestände der Jülicher Bibliotheken. Der Eintritt ist frei. Es wird aber um eine vorherige Anmeldung gebeten, online über www.museum-zitadelle.de/veranstaltungen/kneipenquiz) oder über Eintrittskarten, die die Stadtbücherei vorhält. Einzelpersonen können auch mitmachen, der Arbeitskreis würde sich aber über die Teilnahme möglichst vieler Teams mit vier bis sechs Personen freuen. Es wird vier Fragerunden zu den Themen „Lokales und Geschichte“, „Literatur und Medien“, „Natur und Forschung“ sowie „Bildung und Erziehung“ geben. Guido von Büren moderiert den Abend und wird durch den Fragenkatalog führen, der abwechslungsreich gestaltet ist. Als Preis für das Siegerteam lockt eine prall gefüllte Kiste mit Jülich-Literatur.

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Guido von Büren
Eine echte Muttkrat und mit unbändiger Leidenschaft für Geschichte und Geschichten, Kurator mit Heiligem Geist, manchmal auch Wilhelm V., Referent, Rezensent, Herausgeber und Schriftleiter von Publikationen, Mitarbeiter des Museums Zitadelle und weit über die Stadtgrenzen hinaus anerkannter Historiker, deswegen auch Vorsitzender der renommierten Wartburg-Gesellschaft

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