Start Hintergrund Laudatio auf Marita und Georg Loven

Laudatio auf Marita und Georg Loven

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Laudator Guido von Büren. Foto: Hacky Hackhausen
Laudator Guido von Büren. Foto: Hacky Hackhausen
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Mit dem Galeristenehepaar Marita und Georg Loven ehren wir heute zwei Menschen, die seit mehr als 20 Jahren das kulturelle Leben in Jülich nachhaltig bereichern. Sie tun dies in ihrer Kunstgalerie „An der Zitadelle“ in der Düsseldorfer Straße. Zuerst direkt gegenüber der Zitadelle gelegen, bespielen sie inzwischen zwei Geschäftslokale im mittleren Bereich der Düsseldorfer Straße. Immer wieder veranstalten Marita und Georg Loven Ausstellungen mit international bekannten Künstlern und beleben damit die Innenstadt in einem Bereich, der in den vergangenen Jahren mehr und mehr drohte, abgehängt zu werden. Dass dies nicht tatsächlich geschah, ist auch ihrem Wirken zu verdanken. Sie sind der schlagende Beweis dafür, dass mit dem richtigen, hochwertigen Angebot, auch in für den Einzelhandel in den Innenstädten schwierigen Zeiten, Publikum zu generieren ist.

Ende des vergangenen Jahres haben Sie uns mit Arbeiten von Marc Remus bezaubert, die mit ihren Jülich-Motiven quasi ein Heimspiel waren. Aktuell sind nun einige Werke hier im Rathaus ausgestellt. Im Jahr 2017 sind Sie aber auch einen anderen Weg gegangen. Schon länger zeigt das Ehepaar Loven in seiner Galerie Arbeiten des deutsch-chinesischen Künstlers Ren Rong. Auf ihre Anregung hin und mit ihrer tatkräftigen Unterstützung wurden 2017 in der Zitadelle unter dem Titel „Dialog der Weltkulturen“ mehr als 30 skulpturale Arbeiten Ren Rongs gezeigt.

Freuen sich über den Preis: Marita und Georg Loven. Foto: hzgm
Freuen sich über den Preis: Marita und Georg Loven. Foto: hzgm

Die überlebensgroßen Stahlskulpturen verwandelten den Renaissance-Garten in die Jülicher Documenta oder SkulpturProjekte – es war ein schöner Zufall, dass im vergangenen Kultursommer in Kassel und in Münster die entsprechenden bedeutenden Kunstausstellungen stattfanden. Zudem war es eine glückliche Koinzidenz, dass ausgerechnet im Jahr 2017 die Städtepartnerschaft zwischen Jülich und der chinesischen Stadt Taicang besiegelt wurde. Die Kunst bildete somit den Katalysator im Dialog mit China und den zahlreichen Chinesen die durch die Fachhochschule und das Forschungszentrum ihre zeitweilige Heimat in Jülich gefunden haben.

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Die Ausstellung mit den Werken Ren Rongs entwickelte eine überregionale Strahlkraft und zeigte eindrückliche, welche Präsentationsmöglichkeiten für die zeitgenössische Kunst die Zitadelle bietet. Insoweit ist Ihnen, liebes Ehepaar Loven, Dank zu sagen, für ihre Initiative und für Ihre Beharrlichkeit. Ohne Ihre Unterstützung und Ihr Dranbleiben hätten weder die Ausstellung, noch der diese dokumentierende Katalog entstehen können. Diesen Dank hätte gerne auch Herr Perse als Museumsleiter heute persönlich zum Ausdruck gebracht. Da er sich jedoch in Urlaub befindet, muss ich ihn entschuldigen. Er lässt Sie aber von ganzen Herzen grüßen und gratuliert Ihnen zu der Auszeichnung.

Als der Verein Stadtmarketing Jülich e.V. vor zwei Jahren den Stadtmarketingpreis aus der Taufe hob und ihn 2017 das erste Mal verlieh, wurde damit eine Auszeichnung geschaffen, die Menschen ehrt, die sich um die Außen-, wie Innenwirkung Jülichs verdient gemacht haben. Der Preis scheint wie für Sie gemacht und damit haben Sie Ihn sich mehr als redlich verdient!

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Guido von Büren
Eine echte Muttkrat und mit unbändiger Leidenschaft für Geschichte und Geschichten, Kurator mit Heiligem Geist, manchmal auch Wilhelm V., Referent, Rezensent, Herausgeber und Schriftleiter von Publikationen, Mitarbeiter des Museums Zitadelle und weit über die Stadtgrenzen hinaus anerkannter Historiker, deswegen auch Vorsitzender der renommierten Wartburg-Gesellschaft

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