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Aus rheinischer Perspektive

„Marksteine deutscher Geschichte“ aus rheinischer Perspektive sind im Mittwochsclub von Jülicher Geschichtsverein und Museum Zitadelle im Jahr 2018 der Schwerpunkt. Zum ersten Vortrag der Reihe tritt der Geschichtsvereins-Vorsitzende Guido von Büren selbst ans Referentenpult.

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Pieter Snayers, Die Belagerung der Festung Jülich 1621/1622, 2. Viertel 17. Jahrhundert, Museum Zitadelle Jülich Foto: Museum Zitadelle Jülich
Pieter Snayers, Die Belagerung der Festung Jülich 1621/1622, 2. Viertel 17. Jahrhundert, Museum Zitadelle Jülich Foto: Museum Zitadelle Jülich
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In der Schlosskapelle der Zitadelle Jülich spricht Guido von Büren am Mittwoch, 31. Januar, um 19.30 Uhr über das Thema: 1648: Der Dreißigjährige Krieg und sein Ende im Rheinland.

Mit dem in den Städten Münster und Osnabrück im Jahr 1648 geschlossenen „Westfälischen Frieden“ endete der Dreißigjährige Krieg. Aus rheinischer Perspektive reichte der Konflikt aber noch weiter zurück. Bereits seit 1568 hatte der spanisch-niederländische Krieg, der sogenannte Achtzigjährige Krieg, das Rheinland phasenweise schwer in Mitleidenschaft gezogen. Obgleich der König von Spanien im Vertrag von Münster die Souveränität der Niederländischen Generalstaaten anerkannte, blieben zahlreiche, strategisch wichtige Städte im Rheinland, darunter Jülich, von spanischen Truppen besetzt.

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Auch wenn zwischen 1618 und 1648 das Rheinland im Windschatten der großen militärischen Aktionen des Dreißigjährigen Kriegs blieb, drangsalierten Truppendurchzüge permanent die Bevölkerung auf dem Lande. Die Reichsstadt Köln dagegen profitierte vom Waffenhandel mit allen Kriegsparteien und von dem Umstand, dass es als ein bedeutendes Zentrum der diplomatischen Aktivitäten fungierte, die parallel zu den Kriegszügen stattfanden.

Der Eintritt zum Vortrag ist frei.

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