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Jülich gestern – Jülich heute

Der Titel ist Programm und so kann das Buch von der Grundidee her eigentlich nie zum Abschluss kommen: Der Zustand „heute“ kann immer nur eine Momentaufnahme abbilden. Eine fatale Situation.

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Seite an Seite und Seite für Seite
Seite an Seite und Seite für Seite "Jülich gestern - Jülich heute. Foto: Dorothée Schenk
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Bereits im zweiten Jahr in Folge hat der Bürgerbeirat historische Festungsstadt eine DinA-4-Formatige Bestandsaufnahme der vorgelegt. Beschrieben ist er status quo am 15. Oktober 2018 a.q.

Es ist eine 2. verbesserte Auflage, denn die Erstausgabe ist nicht nur wegen der bestehenden Nachfrage nachgedruckt worden, sondern auch, um wichtige Ergänzungen der Stadtgeschichte Raum zu geben: Neben der Überarbeitung von 20 Plänen – übrigens auch in deutlich verbesserter Bildqualität – wurde als ein wichtiger historischer Punkt die Entschuttung und der Wiederaufbau der Stadt nach dem Bombenangriff 1944 eingefügt. „Es war mir ein persönliches Anliegen, die für den Wiederaufbau wichtigen Baufirmen zu würdigen“, erklärt Autor Dr. Peter Nieveler.

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Auch in der Schullandschaft gab es aktualisierungswürdige Veränderungen: Zwischen Auflage 1 und 2 schlossen die Realschule und die Hauptschule, das Gymnasium Haus Overbach ging von der Trägerschaft der Salesianer in das des Christlichen Jugenddorfwerk (CJD ) über. Die Bebauung Gingstergweg auf dem alten FH-Gelände ist jetzt ebenso ergänzt wie der Neubau des „Kleinen Kreishauses“. Außerdem finden Laien-Forscher eine deutlich erweiterte Literaturliste.

LITERATUR: Jülicher gestern – Jülich heute. Lebensräume im Wandel | Wolfgang Gunia, Harald Koch, Peter Nieveler | Verlag Jos. Fischer, Jülich | 254 Seiten mit Abb. | ISBN 978-387227-095-5 | 24,- Euro | Auflage 100 Stück

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