Start Nachrichten Region 1210 Gewerkschaftsjahre im Kreis Düren „feiern“

1210 Gewerkschaftsjahre im Kreis Düren „feiern“

Die IG BAU Aachen kümmert sich um die Belange von insgesamt rund 12.600 Bauarbeitern und 3.900 Reinigungskräften in der Region. Außerdem vertritt sie die Interessen von Beschäftigten in der Land- und Forstwirtschaft, in der Floristik, im Gartenbau sowie im Dachdecker-, Gerüstbauer- und Malerhandwerk.

31
0
TEILEN
Foto: pixabay
- Anzeige -

Auf diese Urgesteine kann man in der Aachener Region bauen: Für ihr Engagement und ihre Treue werden 34 langjährige Mitglieder der IG BAU aus dem Kreis Düren ausgezeichnet – bei der Jubilarehrung der Gewerkschaft an diesem Samstag in Niederzier/Selhausen. „Die Mitglieder sind das Fundament der IG BAU. Und das hält in der Aachener Region seit vielen Jahrzehnten fest zusammen“, sagt der IG BAU-Bezirksvorsitzende, Uwe Brell. Zusammengerechnet bringen es die Jubilare – rein rechnerisch – auf 1.210 Gewerkschaftsjahre. „Eine Bilanz, die sich sehen lassen kann“, so Brell.

„Vom Fliesenleger bis zur Büroangestellten im Baubetrieb, von der Landschaftsgärtnerin bis zum Fassadenreiniger – die Mitglieder decken ein breites Branchen-Spektrum ab“, sagt Brell. Hier komme ein enormer Erfahrungsschatz zusammen. Davon profitiere die Gewerkschaft in ihrer täglichen Arbeit. „Die Jubilare haben viel handwerkliches Know-how, wissen aber auch, wann eine Tariferhöhung fällig ist. Für die Baubeschäftigten gibt es jetzt ganz aktuell ein ordentliches Lohn-Plus und eine Entschädigung für die oft langen Fahrten zu den Baustellen kommt ab nächstem Jahr“, sagt Uwe Brell.

- Anzeige -

Vom Know-how der IG BAU und ihrer Mitglieder könnten Politiker und Arbeitgeber eine Menge lernen. „Vom klimagerechten Waldumbau im Forst bis hin zum Umgang mit digitalen Technologien auf der Baustelle – Antworten auf drängende Fragen kommen oft aus der betrieblichen Praxis“, betont der Gewerkschafter. Eine zentrale Botschaft der Jubilare bleibe auch heute hochaktuell: „Faire Arbeit fällt nicht vom Himmel. Bessere Arbeitsbedingungen können Beschäftigte nur gemeinsam erreichen – indem sie sich auch mal mit dem Chef anlegen“, so Brell.


§ 1 Der Kommentar entspricht im Printprodukt dem Leserbrief. Erwartet wird, dass die Schreiber von Kommentaren diese mit ihren Klarnamen unterzeichnen.
§ 2 Ein Recht auf Veröffentlichung besteht nicht.
§ 3 Eine Veröffentlichung wird verweigert, wenn der Schreiber nicht zu identifizieren ist und sich aus der Veröffentlichung des Kommentares aus den §§< 824 BGB (Kreditgefährdung) und 186 StGB (üble Nachrede) ergibt.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here