Ruhig geworden ist es um die Neubaupläne der katholischen Kirche an der Stiftsherrenstraße in Jülich. Nach dem überraschenden „Aus“ von Bistumsseite her, gibt es allerdings bereits einen neuen Plan: Mit einem Architekten, der der Pfarrei Hl. Maria Magdalena vom Bistum nahelegt wurde, soll nun in reduziertem Umfang neu gebaut werden. „Nur für uns“, wie Thomas Surma vom Leitungsteam der Pfarrei betont. Das heißt, die ursprünglichen Pläne, das Areal vom Roncalli-Haus bis Stiftsherrenstr. 13 abzureißen, um dort für die Pfarrei und externe Büronutzer einen modernen Nutzbau zu errichten sind vom Tisch. Lediglich die Hausnummer 13 und 15 sollen abgerissen und an dieser Stelle das neue Pfarrzentrum errichtet werden. „Das reduziert die Kosten“, erklärt Dagmar Stettner, die in der neuen Pfarrei die Verwaltungsleitung inne hat. „Das Eckhaus Nr. 17 und das Roncalli-Haus werden erst nachgelagert angegangen“, war zu erfahren.
„Wir sind erst in der Anfangsphase“, betont Surma. Das bedeutet: Die Bedarfsanalyse liege vor, das Architektenbüro sei die Planung eingestiegen, die Fachplaner hätte ihre Arbeit getan und der Bebauungsplan stehe. Der Neubau kann laut Statiker – so Surma – auf den Fundamenten des bereits bestehenden Baus aufgesetzt werden. Archäologisch Grabungen würden dadurch minimiert, bestätigt Dagmar Stettner. Informiert sei auch bereits die Denkmalbehörde. Zu einem Zeitplan möchte sie sich allerdings nicht äußern. „Die Nachbarschaft ist informiert und wir hoffen früh im Jahr 2027 beginnen zu können.“
Ob das gelingt liege jetzt nur bedingt in den Händen der Pfarrei bestätigen Surma und Stettner. Das Projekt gehe letztlich noch einmal zur Stadt „und auf deren Zeitschiene haben wir keinen Einfluss“, sagt Thomas Surma. Zuversichtlich zeigt sich Dagmar Stettner, denn: „Der Plan ist schön – das wird was Gutes“, ist sie überzeugt.



















