Start Stadtteile Jülich Ministerin musste „durch“ den Castor

Ministerin musste „durch“ den Castor

Gleich zwei Einsätze hatten die Jülicher Einsatzkräfte der Polizei am gestrigen Dienstag in Jülich zu betreuen: Vor dem Forschungszentrum Jülich und der Parteizentrale von Bündnis 90/ Die Grünen auf der Großen Rurstraße ging es um den Protest gegen mögliche Castortransporte.

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NRW-Ministerin Mona Neubaur sah sich beim Ortsbesuch in Jülich mit Demonstranten konfrontiert. Foto: Lars Hoff
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Durchs Fahrerhaus eines Castor-Transports mussten am gestrigen Dienstag NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur und Grünen-Chef Omid Nouripour in Jülich zum Grünen-Parteibüro verschaffen, in dem sie über den aktuellen Stand bei den Atommüll-Transporten diskutieren wollten. Aktivisten der Gruppe „„Ausgestrahlt“ hatten den Zugang zum in Jülich mit der Atomtransport-Attrappe zugestellt. Die Kritiker werfen der Politik vor, das bislang zu wenig getan worden ist, um eine neue Lagerhalle in Jülich zu errichten. Die schwarz-grüne NRW-Landesregierung habe diese Absicht im Sommer 2022 erklärt. Der Unternehmen Jülicher Entsorgungsgesellschaft für Nuklearanlagen (JEN) werfen sie laut Pressemitteilung vor, den Bau eines Jülicher Lagers zu boykottieren. „Dabei würde der Neubau 152 sinnlose Castor-Transporte vermeiden – und könnte heute längst stehen“, heißt es weiter.

Die Versammlung, so die Polizei, an der 30 Menschen teilgenommen haben sollen, sie friedlich verlaufen. Gleiches gilt für eine etwa zeitgleich abgehaltene Mahnwache am Forschungszentrum mit dem Thema „Kritik an möglichen Castor Transporten“. Hier wurden fünf Demonstranten gezählt.

Foto: Lars Hoff

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