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Fahrraddemo am Freitag

Abruptes Ende des Radweges mitten auf der Großen Rurstraße, unsichere Fahrradstrecken auf dem Weg zur Schule, gefährliche Kreuzungen ohne jegliche Berücksichtigung des Radverkehrs. Die Parents For Future (P4F) Jülich meinen: Es muss sich dringend was tun bei den Jülicher Radwegen.

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Foto: pixabay
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Die P4F kritisieren die langwierige Umsetzung des Mobilitätskonzeptes, welches vor geraumer Zeit vom Stadtrat abgesegnet wurde. Dabei sei die Wahl des Transportmittels entscheidend für den Pro-Kopf-Ausstoß an Treibhausgasen. Mit ganzen 20 Prozent des jährlichen Ausstoßes schlügen Auto, Flugzeug und Co. zu Buche. Eine Förderung des Fuß- und Radverkehrs, wie im Mobilitätskonzept verabschiedet, sei also ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

Daher ruft die Jülicher Ortsgruppe von Parents for Future am Freitag, 29. April, zu einer Fahrraddemo auf. Alle, die für ein fahrradfreundliches Jülich demonstrieren wollen, treffen sich ab 16:45 Uhr auf dem Schlossplatz. Um 17 Uhr beginnt die Fahrraddemo. Die Strecke umfasst etwa 6 Kilometer.

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Parents for Future fordert mit der Demonstration eine sofortige Umsetzung des im letzten Jahr beschlossenen Mobilitätskonzepts. „Umbaumaßnahmen für sicherheitskritische Stellen müssen gegenüber anderen Straßenbauprojekten bevorzugt angegangen werden“, erklärt Jennifer Jucha. Außerdem setzt sich die Gruppe für durchgehende Radwege entlang wichtiger Achsen und für die bauliche Trennung von Radweg, Fußweg und Straße ein.

Die Jülicher Ortsgruppe von Parents for Future befasst sich im Rahmen ihres Mitmachkalenders (https://parentsforfuture-juelich.de/mitmachkalender-2022/) jeden Monat mit kleinen Schritten für eine Veränderung hin zu einer nachhaltigeren Lebensweise, im April mit dem Thema „Sei nachhaltig mobil“. Damit die Menschen aber sicher und bequem mit dem Rad fahren können, bräuchen sie eine fahrradfreundliche Infrastruktur.


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