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Auf den Hund gekommen

Die Jülicher Bewohner haben ein großes Herz für Tiere. Die Zahl der Hundehalter ist besonders in dem "Corona-Jahr" 2020 gestiegen.

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Foto: StockSnap | Pixabay
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Die Stadt Jülich verzeichnet einen Zuwachs an den tierischen Mitbewohnern. Wie Karl-Josef Kohnen, Kämmerer der Stadt Jülich, mitteilt, sind in dem „Corona-Jahr“ 2020 deutlich mehr Hunde neu hinzugekommen als in den Vorjahren. So waren im Jahr 2019 noch 2550 Hunde angemeldet und 2020 waren es mit 2599, 49 Hunde mehr. Für 2021 setzt sich dieser Trend allerdings nicht fort. Zum heutigen Stand sind 2609 Hunde angemeldet, also „nur“ zehn mehr. Im Mai war die Entscheidung gefallen, 2022 eine exakte „Hundezählung“ zu starten.

Die Hundesteuer ist eine Kommunalsteuer. Die Gemeinden legen die Höhe der Steuer mittels Hundesteuersatzung nach der Zahl beziehungsweise der Gefährlichkeit der Tiere fest. Hier werden bestimmte Rassen zum Teil explizit angegeben. Die finanzielle Belastung der Hundehalter ist regional sehr unterschiedlich. Zahlbar sind die Beträge meist quartals- oder halbjahres- oder jahresweise.

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Auch in großen Teilen NRW’s ist der Trend „zum Hund“ erkennbar. Die Städte und Gemeinden des Landes Nordrhein-Westfalen erzielten im ersten Halbjahr 2021 Einnahmen aus der Hundesteuer in Höhe von mehr als 64,8 Millionen Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 3,8 Millionen Euro bzw. 6,2 Prozent mehr als von Januar bis Juni 2020. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2015 sind die Hundesteuereinnahmen um 10,5 Millionen Euro bzw. 19,4 Prozent gestiegen.

Die Entwicklung der Hundesteuereinnahmen in den 396 Städten und Gemeinden war im ersten Halbjahr 2021 jedoch unterschiedlich: Die höchsten Zuwächse im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des Jahres 2020 hatten Köln, Meerbusch und Dortmund. Die höchsten Rückgänge ermittelten die Statistiker für die Städte Ahlen, Steinfurt und Gummersbach.


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