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Messen wird intelligent

Die Stadtwerke Jülich gehören bundesweit zu den führenden Energieversorgern beim Einbau intelligenter Messsysteme (iMSys).

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Die Geschäftsstelle der Stadtwerke. Foto: Dorothée Schenk
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Laut dem vierten Quartalsbericht der Bundesnetzagentur aus dem Jahr 2025 erreichen die Stadtwerke Jülich eine Umsetzungsquote von 74,4 Prozent bei den gesetzlich vorgeschriebenen Einbauten und belegt damit Platz neun von mehr als 800 Energieversorgern in ganz Deutschland. „Mit diesem tollen Ergebnis unterstreichen wir unsere Rolle als moderner Infrastrukturdienstleister und leisten einen wichtigen Beitrag zur sicheren und zukunftsfähigen Energieversorgung in Jülich und der Region“, betont Stadtwerke-Geschäftsführer Ulf Kamburg.

Die sogenannten Pflichteinbauten betreffen unter anderem Haushalte mit einem Jahresstromverbrauch von mehr als 6000 Kilowattstunden (kWh) sowie Betreiber von Photovoltaikanlagen mit einer Leistung über sieben Kilowattpeak (kWp). „Bei Anlagen mit solchen Größen ist der Einbau intelligenter Messsysteme gesetzlich vorgesehen, um die Daten digital zu erfassen. Sie bilden die Grundlage für die Stabilität der Stromnetze und helfen, den Stromverbrauch sowie die Einspeisung besser steuern zu können“, erklärt Michael Niedbal, Teamleiter Messstellenbetrieb bei den Jülicher Stadtwerken.

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Mit der erreichten Quote liegen die Stadtwerke deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt. „Wir sind stolz auf dieses Ergebnis und beweisen damit, dass auch kleinere und mittlere Energieversorger eine wichtige Rolle bei der Umsetzung der Energiewende spielen“, so Michael Niedbal weiter. Die rund 25 Prozent der noch fehlenden Pflichteinbauten sollen in diesem Jahr folgen, kündigt der Teamleiter Messstellenbetrieb an.

Nicht nur für die Stabilität der Netze, sondern auch für Kunden bieten intelligente Messsysteme klare Vorteile: Die Verbrauchsdaten werden regelmäßig digital übermittelt. Über ein Online-Portal können diese Daten jederzeit eingesehen und ausgewertet werden. „Unsere Kunden erhalten mehr Transparenz über die eigenen Verbräuche und können auch Einsparmöglichkeiten gezielter nutzen“, betont Michael Niedbal. Zusätzlich schaffen intelligente Messsysteme die technische Grundlage, um Stromverbrauch, Einspeisung sowie das Verhalten von Stromspeichern und steuerbaren Verbrauchseinrichtungen transparent zu erfassen und besser zu steuern. „Dadurch kann mehr selbst erzeugter Strom direkt genutzt und der Bezug aus dem öffentlichen Netz reduziert werden“, so Michael Niedbal.

In Bezug auf intelligente Energielösungen bauen die Stadtwerke Jülich ihre Aktivitäten weiter aus: Noch in diesem Jahr startet der Einbau zusätzlicher Steuerboxen. Michael Niedbal erklärt, was das bedeutet: „Geräte wie Wärmepumpen, Wallboxen, Photovoltaikanlagen und Stromspeicher sollen dadurch gesteuert werden, um die Netze stabil zu halten. In Kombination mit der fortschreitenden Digitalisierung der Ortsnetzstationen kann so schneller und gezielter auf Engpässe im Stromnetz reagiert werden. Ziel ist es, Engpässe frühzeitig zu erkennen und die Stromversorgung jederzeit sicherzustellen.“ Michael Niedbal ergänzt: „Die bisherige Begrenzung der Einspeisung von Photovoltaikanlagen kann durch den Einsatz solcher Steuerungstechnik künftig entfallen. Das bedeutet: Mehr von dem Strom, der im eigenen Haus nicht verbraucht oder gespeichert werden kann, kann ins Netz eingespeist werden.“

Bei Fragen zum intelligenten Messsystem oder zum Einbau steht das Team des Messstellenbetriebs der Stadtwerke Jülich telefonisch unter der Rufnummer 02461 / 625-254 zur Verfügung.

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