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Viele Schritte für große Hilfe

Die Schüler des Gymnasiums Haus Overbach haben für einen Guten Zweck Spendengelder erlaufen - und das sehr erfolgreich.

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Auf dem Foto zu sehen v.r.: Schulleiter Thorsten Vogelsang, Schülersprecherin Sarah Kastenholz sowie Pater Josef Költringer. Foto: Mira Otto
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Mitte August bebte in Haiti die Erde. Als sich mit einer Magnitude von 7,2 der Grund bewegte, starben eine Vielzahl Menschen oder wurden schwer verletzt, Gebäude stützten ein. Krankenhäuser konnten den Ansturm von Hilfsgesuchen nicht mehr abarbeiten. Nur Tage später folgten starke Regenfälle. Auch heute ist das Erdbeben folgenreich und es fehlt am Nötigsten.

Die Entscheidung, einen Spendenlauf für die Erdbebenopfer in Haiti stattfinden zu lassen, fiel im Gymnasium Haus Overbach nach den Sommerferien spontan. Schnell wurde durch die Schülervertretung alles in die Wege geleitet und organisiert, einen guten Monat später, genauer am 24. September, nahmen rund 850 Schüler die Beine in die Hand, um Spendengelder für Haiti zu generieren. Das Konzept: Für jeden gelaufenen Kilometer zahlten Sponsoren einen bestimmten Betrag. 10 Kilometer war die Strecke lang. Viele Schüler rannten und gingen nach den 10 Kilometern weiter um den Sportplatz. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

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Über 23 000 Euro gesammelt

„Es ist phänomenal. Solch einen Betrag zusammenzubringen ist toll“, sagte Pater Josef Költringer, der den Scheck von 23 040 Euro stellvertretend für die Oblaten des heiligen Franz von Sales von der Schülersprecherin Sarah Kastenholz entgegennahm. Die Ordensgemeinschaft hat eine Pfarrei in der Nähe des Epizentrums in Haiti. Mit den Geldern sollen zunächst essenzielle Dinge wie Wasser, Nahrung und Medikamente für die Menschen vor Ort finanziert werden. Außerdem sollen die Gelder für den Wiederaufbau eingestürzter Gebäude genutzt werden. In diesem Zusammenhang wurde auch darauf aufmerksam gemacht, dass mit 23 040 Euro in Haiti viel mehr gemacht werden kann, als in Deutschland, da die Kaufkraft in diesem Land viel geringer ist und Lebensmittel beispielsweise günstiger seien.

Auch für die Schule war die Spendenaktion etwas Gutes. Der Lauf war die erste Aktion nach der Corona-Pandemie, an der alle Klassen teilnehmen durften. „Das war wichtig für das Gemeinschaftsgefühl. Alle haben zum erstem mal wieder etwas zusammen gemacht“, sagte Schulleiter Thorsten Vogelsang.


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