Start Magazin Geschichte/n Die „Zwischenkriegszeit“

Die „Zwischenkriegszeit“

Das 100-jährige Jubiläum der Gründung des Jülicher Geschichtsvereins 1923 e.V. und der Abschluss des „StadtRäume“-Projektes bilden den Anlass dafür, dass der Gesamtverein der deutschen Geschichts- und Altertumsvereine e.V. den 50. Tag der Landesgeschichte in Leverkusen und Jülich ausrichtet. Weitere Mitveranstalter sind das LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte, die Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde, die Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen und die Volkshochschule Leverkusen.

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Notgeld aus Jülich. Foto: Jülicher Geschichtsverein 1923 e.V.
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Im Zentrum der dreitägigen Veranstaltung 50. Tag der Landesgeschichte in Leverkusen und Jülich steht die „Zwischenkriegszeit“ aus stadt- und landesgeschichtlicher Perspektive. Neben Fachvorträgen, die den deutschsprachigen Raum und Europa in den Blick nehmen, bieten Stadtrundfahrten und Ausstellungsbesuche die Möglichkeit, sich die Ergebnisse des „StadtRäume“-Projektes aus erster Hand vorstellen zu lassen. Unter der Leitung von Jülicher Geschichtsverein 1923 e.V. und Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen haben sich Kooperationspartner aus den Städten Bracknell, Jülich, Leverkusen, Ljubljana, Oulu, Racibórz, Schwedt / Oder und Villeneuve d’Ascq zusammengeschlossen, um gemeinsam die Jahre von 1918 bis 1939 in einer kulturhistorischen Perspektive zu erforschen.

Das Programm des Tags der Landesgeschichte startet am Freitag, 22. September, vormittags mit einer etwa zweistündigen Stadtrundfahrt auf den Spuren der „Zwischenkriegszeit“ durch Leverkusen. Am Nachmittag findet dann im Forum Leverkusen die Mitgliederversammlung des Gesamtvereins statt, ehe um 18 Uhr das Programm offiziell unter anderem mit einem Grußwort von Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, startet. Den abendlichen Festvortrag hält der bekannte Freiburger Historiker Prof. Dr. Jörn Leonhard zum Thema „Gestaltung und Krise der Welt: Eine globale Perspektive auf die Epoche 1918-1941“.

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Das Vortragsprogramm am Samstag, 23. September, beginnt mit einer Vorstellung der Ergebnisse des StadtRäume-Projektes. Danach werden in zwei Sektionen Deutschland und Europa in den Blick genommen. Die Bandbreite der Themen reicht dabei von Amerikareisen und transatlantischen Netzwerken Berliner Kommunalexperten in der Weimarer Republik über die Berichte ausländischer Botschaften und Konsulate aus dem „Dritten Reich“ bis hin zu europäischen Fallbeispielen von StadtRäumen wie Ljubljana und Villeneuve d’Ascq. Der Tag findet seinen Ausklang mit dem Besuch der Ausstellung „Leverkusen – StadtRäume zwischen den Kriegen“ im Haus der Stadtgeschichte – Villa Römer in Leverkusen-Opladen.

Der Sonntag, 24. September, ist schließlich einer Exkursion nach Jülich vorbehalten. Am Vormittag wird die Zitadelle Jülich mit der Ausstellung „Jülich – StadtRäume zwischen den Kriegen“ besichtigt. Nach einer gemeinsamen Mittagspause werden die Spuren der „Zwischenkriegszeit“ im Jülicher Stadtbild aufgesucht, ehe es wieder zurück nach Leverkusen geht.

Der 50. Tag der Landesgeschichte richtet sich an alle, die sich für Geschichte, vor allem die spannungsreichen Jahre zwischen den beiden Weltkriegen, interessieren. Zum vollständigen Programm . Die Teilnahme ist kostenfrei.

Eine Online-Anmeldung ist unter star-urbs.eu/registration/workshops möglich.


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