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Drängel-Experiment an der Uni Wuppertal

In einer Menschentraube am Eingang eines Konzerts oder einer Sportveranstaltung kann es schnell eng werden. Experten des Forschungszentrums Jülich, der Bergischen Universität Wuppertal und der Ruhr-Universität Bochum haben die Situation in Experimenten mit Wuppertaler Studierenden nachgestellt.

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Foto: Free-Photos/pixabay
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Die Frage der Forscher war: Wie entsteht das teils gefährliche Gedränge – und mit welchen Mitteln lässt es sich vermeiden? Frühere Experimente hatten gezeigt, dass sich das dichte Getümmel durch Absperrgitter entzerren lässt. Mit den neuen Experimenten haben die Forscher nun weitere Faktoren untersucht, die das Drängeln beeinflussen.

Dazu präparierten Prof. Armin Seyfried vom Jülich Supercomputing Centre (JSC) und sein Team das Foyer im Hörsaalzentrum der Bergischen Universität Wuppertal mit Absperrgittern und rekrutierten Studierende als Probanden. Diese stürzten sich ins Gedränge und strebten mal forscher, mal entspannter dem vorgegebenen Eingang zu.

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Das Experiment wurde ca. fünf Mal pro Tag durchgeführt. Beteiligt haben sich insgesamt rund 500 Studierende, pro Durchgang waren zwischen 15 und 70 Personen dabei. Vorstudien haben bereits gezeigt, dass es einen deutlichen Unterschied macht, ob Menschenmengen halbkreisförmig angeordnet sind oder sich in einer Warteschlange vor dem Einlass formierten. Bei der ersten Variante entsteht das Gedränge praktisch sofort, während es in einer Warteschlange wesentlich ruhiger zugeht. Die Auswertung des Drängel-Experimentes erfolgt während der kommenden Monate. Mit konkreten Ergebnissen rechnen Seyfried und sein Team im Sommer.

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