Start Stadtteile Jülich Hitze führt zu Verknappung des Trinkwassers

Hitze führt zu Verknappung des Trinkwassers

Einen dringlichen Aufruf senden die Stadtwerke Jülich in einer Pressemitteilung gestern Nacht.

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Foto: Britta Sylvester
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In Jülich wird das Wasser knapp. Aufgrund des deutlichen Temperaturanstiegs der vergangenen Tage hat sich der Wasserverbrauch rasant deutlich erhöht und ist beinahe durchgehend auf höchstem Niveau. Das Ergebnis: Die Vorräte schwinden. „Wir rufen die Bürger dazu auf, gemeinsam mit uns Verantwortung zu übernehmen und ihren Wasserverbrauch bewusst und nachhaltig zu gestalten, um die knappen Ressourcen zu schonen“, bittet der Technische Leiter der Stadtwerke Jülich, Dr. Uwe Macharey.

Kein Rasensprengen und Pool befüllen
Konkret bedeutet es, dass zum Beispiel auf das Wässern von Rasenflächen und Tennisplätzen ebenso wie das Befüllen von Pools verzichtet werden sollte. Auch im Haushalt sollte sehr bewusst mit der Ressource Wasser umgegangen werden.

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„Diese Maßnahmen sind unerlässlich, damit wir gerade bei den heißen Temperaturen ausreichend Trinkwasser zur Verfügung haben“, erläutert Uwe Macharey seinen Appell. Denn die Wasserverbräuche befinden sich auf einem außergewöhnlich hohen Niveau. „Besonders in den Nachtstunden, in denen sich die Wasserspeicher normalerweise nachfüllen, hat sich der Verbrauch mehr als verdoppelt“, macht der Technische Leiter die Notwendigkeit des Wassersparens deutlich.

Drei eigene Tiefbrunnen
„Wir haben unsere eigenen Tiefbrunnen, die Wasser aus einer Tiefe von 130 Metern befördern“, erklärt Uwe Macharey, Technischer Leiter der Jülicher Stadtwerke. Zwar hat der Versorger zwei große Reservoirs, in denen er bis zu 5.000 Kubikmeter Wasser speichern kann. „Die dortigen Vorräte sinken zunehmend“, so Uwe Macharey weiter. Umso wichtiger ist der eingeleitete Bau des neuen Wasserwerks, der deutlich höhere Aufbereitungskapazitäten und Abgabemengen ermöglicht.

„Wir hoffen, dass wir auf diese Weise die Situation gemeinsam meistern und Verbote für bestimmte Nutzungen von Trinkwasser umgehen können“, erklärt der Technische Leiter weiter. Wie lang die Wasserknappheit in Jülich andauern wird, ist zurzeit nur schwer vorherzusagen. „Das ist abhängig vom Wetter der kommenden Tage“, sagt Uwe Macharey.

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