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Kritische Punkte auf dem Tisch

Zum vierten Mal besuchte Bundestagsabgeordneter Thomas Rachel der CDU/CSU das Haus Overbach. Die Gastgeber und Gäste nutzen diese Möglichkeit, über bundesweite Entscheidungen zu diskutieren.

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Von links: Petra Densborn, Philipp Mülheims (Leiter des Science College), Thomas Rachel Foto: CJD
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Die Vorstellung des Science Colleges und Diskussionen über die Einsparungen im Bundeshaushalt sowie einem Betreuungswechsel von Jugendlichen – Thomas Rachel, Staatssekretär und Bundestagsabgeordneter der CDU/CSU, lieferte bei seinem vierten Besuch im Haus Overbach eine Menge Diskussionsstoff.

Für den Träger Christliches Jugenddorfwerk Deutschlands (CJD) begrüßten Vorstandsmitglied Petra Densborn und Boris Lietz, Geschäftsführer der Haus Overbach gGmbH und Gesamtleiter des CJD Verbundes NRW-Süd den Gast aus dem Bundestag.

Von links: Thorsten Vogelsang (Schulleiter des Gymnasium Haus Overbach), Philipp Mülheims (Leiter des Science College), Nataliya Danylyuk (Stipendienkoordinatorin), Thomas Rachel (Bundestagsabgeordneter, Staatssekretär a.D., Mitglied der CDU/CSU-Fraktion), Jan Schayen (Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Jülich), Petra Densborn (CJD Vorständin), Boris Lietz (Geschäftsführer der Haus Overbach gGmbH und Gesamtleiter des CJD Verbundes NRW-Süd). Foto: CJD
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Teil des Besucherprogramms war die Präsentation des Science College. Dieses sei nicht nur ein Ort für „High-Performer“ im MINT-Bereich, sondern biete allen jungen Menschen Zugang zu diesen Fächern. Insbesondere mit dem Victor Rolff Stipendienprogramm „Open Minds“ sollen Schülerinnen und Schüler im Alter von 14 bis 17 Jahren für MINT begeistert werden. Auch in die gelebte Praxis digitalen Unterrichts bekam Abgeordneter Rachel Einblicke bei seinem Besuch einer 10. Klasse des Gymnasiums.

Herr Rachel zu Besuch im Englisch Unterricht der Klasse 10. Foto: CJD

Ein essenzieller Diskussionspunkt waren die Planungen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS), junge Menschen unter 25 Jahren ab 2025 nicht mehr im Sozialgesetzbuch (SGB) II, sondern im SGB III zu betreuen. Die Veränderung wird von Jobcentern kritisch eingestuft, da damit massive Einsparungen einhergehen.

Während das SGB III den Schwerpunkt auf die direkte Vermittlung in Ausbildung und Arbeit legt, bietet das SGB II umfassendere Unterstützungsansätze für junge Menschen in speziellen Lebenssituationen. Innerhalb des SGB II sind Instrumente verankert, die auf die individuellen und besonderen Bedürfnisse junger Menschen eingehen, welche im SGB III nicht vorhanden sind. Rachel und Densborn waren sich einig. Sie kritisierten die geplante Umstellung, die möglicherweise auch Auswirkungen auf die Angebote des CJD hat.

Zum Abschluss des Besuchs betonte der Bundestagsabgeordnete die Bedeutung christlicher Werte und des christlichen Menschenbilds, gerade in der heutigen Zeit, insbesondere in Bezug auf künstliche Intelligenz und MINT-Themen. In der Rolle als kirchenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion lobte er das Haus Overbach für seinen Umgang mit Wissenschaft, Lehre und Glauben.


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