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Raum für Miteinander

Im Heckfeld ist am gestrigen Tag das Quartierszentrum eröffnet worden. Damit ist ein Raum der Begegnung, der Bewegung und auch der Eigeninitiative entstanden, in dem alle Generationen willkommen sind.

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Quartierszentrum - das Synonym für Gemeinschaft jetzt auch im Heckfeld. Foto: Katharina Reinert
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Kita, Schule, Discounter, Gewerbegebiet: Das Jülicher Heckfeld sei ein Ortsteil mit eigener Identität. Dieser Satz ist gestern bei der Feierstunde zur Eröffnung des Quartierszentrum Jülich-Heckfeld gefallen, welches die Infrastruktur des Stadtteils nun mit verschiedenen Angeboten für die Anwohner erweitern wird. Ansässig ist das Quartierszentrum im Pfarrheim St. Rochus, An der Lünette 7. Die Pfarrei Heilig Geist hat die Räumlichkeiten für das Quartier zur Verfügung gestellt.

Ein Schwerpunkt dieser Quartiere ist das selbstbestimmte Leben im Alter. Gerade im Heckfeld ein größeres Thema. Schaut man sich die Demographie in dem Viertel an, wohnen dort vergleichsweise viele alleinstehende Senioren. Nichtsdestoweniger ist das Zentrum ein Ort für jedes Alter. Entsprechend können dort mit der Zeit Angebote für alle Generationen entstehen.

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In Zusammenarbeit zwischen der Frauengemeinschaft St. Rochus mit der Stadt gibt es so beispielsweise am ersten und dritten Dienstag im Monat von 15 bis 16:30 Uhr einen Senioren-Kaffeenachmittag. Die Teilnahmekosten betragen hier 2,50 Euro pro Person. Weitere Angebote für Senioren ist der gesellige Kochtreff „Gemeinsam schmeckt’s besser“ von „Senioren ins Netz“ jeden zweiten Dienstag im Monat von 10 bis 14 Uhr. Für die Teilnahme sind 5 Euro zu entrichten. Wer gemeinsam singen möchte, kann sich dem Senioren-Singkreis anschließen. Treffen ist jeden zweiten und vierten Montag im Monat um 15 Uhr.

Die Besucher der Eröffnungsveranstaltung durften einer Kurzvorstellung des Singkreises lauschen. Unter anderem wurde „Kleines Senfkorn Hoffnung“ zu Gehör gebracht. Die Lieder wurden mit lautem Applaus honoriert. Foto: Katharina Reinert

Auch für weitere Generationen sind Angebote angedacht. Ein Beispiel ist hier der Sozialdienst Katholischer Frauen, die bald eine Hausaufgabenhilfe anbieten wollen. „Ich freue mich darauf, was hier passieren wird“, sagte Sevdije Haxha, die bei der Stadt Jülich an der Quartiersentwicklung beteiligt ist, mit einem Lächeln.

Appell zur Partizipation 

„Etwas, was wir erfolgreich im Nordviertel erprobt haben, kommt jetzt in das wunderschöne Heckfeld“, sagte Bürgermeister Axel Fuchs bei der Eröffnungsveranstaltung. Wie der Bürgermeister betonte, funktioniere dies allerdings nur, wenn viele mithelfen. Das Quartierszentrum ist ein offener Anlaufpunkt für alle Generationen. Auch eigene Ideen seien immer willkommen.

Wer mitmachen möchte, kann den ersten Aufschlag am Donnerstag, 22. September, wagen. Dann findet um 18 Uhr der erste Runde Tisch im Zentrum statt. Diese Veranstaltung ist dazu da, um Aktuelles zu Besprechen und Ideen auszutauschen. Wer seine Mithilfe anbieten möchte oder eigene Ideen hat, die das Angebot ergänzen könnten, ist hier richtig. Ein weiterer Runder Tisch soll nach aktueller Planung am Donnerstag, 24. November, ebenfalls um 18 Uhr stattfinden. Darüber hinaus ist das Quartiersmanagement auch unter der Mailadresse [email protected] erreichbar.

Übrigens: Nach der Eröffnung des Quartierszentrums im Nordviertel im Jahr 2016 und der Eröffnung eines weiteren Zentrums im Heckfeld ist ein weiteres Quartier im Schweizer Viertel im Gespräch. Stay tuned.


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