Start Stadtteile Jülich „Vergleichsweise ruhig“ an Weiberfastnacht

„Vergleichsweise ruhig“ an Weiberfastnacht

Am Donnerstag feierten viele Jecken im Kreis Düren den Auftakt des diesjährigen Straßenkarnevals. Die Veranstaltungen auf dem Hoeschplatz in Düren und dem Schlossplatz in Jülich wurden im Rahmen eines Sondereinsatzes durch Beamte der Bereitschaftspolizei betreut.

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Archivbild Polizeiauto | Foto: Arno Bachert - stock.adobe.com
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Insgesamt hatte die Polizei im Kreis Düren 30 Einsätze mit Karnevalsbezug zu verzeichnen. Im Vorjahr 2019 belief sich die Zahl der Einsätze auf 44, womit Weiberfastnacht 2020 aus Sicht der Polizei vergleichsweise ruhig verlief. Zu den Einsätzen zählen 17 Körperverletzungsdelikte, neun randalierende Personen, zwei Sexualdelikte, zweimal Taschendiebstahl und zwei Sachbeschädigungen.

Insgesamt nahm die Polizei zehn Personen in Gewahrsam, eine leistete Widerstand gegen die Vollstreckungsbeamten. Zwei Männer waren auf dem Hoeschplatz in eine Schlägerei verwickelt. Als ein Polizeibeamter die prügelnden Männer voneinander trennen wollte, wurde er rücklings von einem weiteren Mann angegriffen, indem dieser versuchte, ihm seine Einsatzmittel zu entreißen. Der Angreifer konnte überwältigt werden und wurde dem Polizeigewahrsam zugeführt.

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Bei den zwei angezeigten Sexualdelikten gab in einem Fall eine Jugendliche an, von einem ihr bekannten, männlichen Jugendlichen vergewaltigt worden zu sein. Sie zeigte die Tat am frühen Freitagmorgen bei der Polizei an. Einen weiteren Vorfall gab es in Kreuzau, hier wurden zwei weibliche Jugendliche von einem
unbekannten, männlichen Täter unsittlich berührt.

Im Verkehrssektor wurden anlassbezogen insgesamt 39 Fahrzeugführer überprüft. Zwei Autofahrer führten ihr Fahrzeug im alkoholisierten Zustand, eine Person stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.


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