Start featured Schwarz-Gelbe Leidenschaft „versilbert“

Schwarz-Gelbe Leidenschaft „versilbert“

25-10-4 – das sind nicht etwa Modellmaße, sondern wichtige Größen in der Geschichte des Tanzsportclubs TC Schwarz-Gelb Jülich.

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Blättern im Fotoalbum: So sah eine Tanzgruppe vor 25 Jahren aus. Foto: Verein
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Gegründet vor 25 Jahren begeht der TC in diesem Jahr ein Doppeljubiläum: Seit 10 Jahren bildet die „Hauptklasse“ gemeinsam mit dem Tanzsportverein TSV Geilenkirchen eine Tanzgemeinschaft. Die 4 hingegen steht für die einzelnen schwarz-gelben Gruppen: die Dancing Stars, die Little, Mini und Sweetie Dancing Stars. „Vielleicht könnte man die Namen auch mal ändern“, überlegt Ulrike Kohnen laut. Nach 25 Jahren könne man ja schließlich auch mal etwas anders machen, lacht die TC-Vorsitzende, die übrigens von Tag eins an die Fäden bei den Schwarz-Gelben in der Hand hält. Flankiert von Ehemann Karl-Josef, der sich als Kassierer ums Finanzielle kümmert. Den Vorstand komplettieren Angelika Nürnberg als zweite Vorsitzende und Geschäftsführerin Andrea Kaiser.

„Schuld“ an der Vereinsgründung sind die Töchter der Kohnens, die als Kinder vom Tanzfieber gepackt wurden. Der damals gewählte Verein erwies sich als nicht ganz passend. Für Ulrike Kohnen Anlass genug, kurzerhand einen eigenen Club ins Leben zu rufen – und das offenbar so erfolgreich, dass nun das silberne Jubiläum gefeiert wird. Zur großen Freude der Gründerin sind die Töchter Veronique und Caroline bis heute mit an Bord als Tänzerinnen und vor allem auch als Trainerinnen. Auch Renée Ribouem Epanya hat bereits als kleines Mädchen die Tanzstiefel für Schwarz-Gelb geschnürt, tut das bis heute und übernimmt zudem Verantwortung als Trainerin. Unterstützt werden die drei Jülicherinnen von ihrem Kollegen Paul Reppenhagen aus Geilenkirchen.

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Die Bandbreite der tänzerischen Spielarten beim TC Schwarz-Gelb reicht von Garde- und Showtanz hin zum Modern Dance und Freestyle. Dabei treten die Mädchen und Frauen sowohl als Teams als auch solo auf und in Wettbewerben gegeneinander an – männliche Tänzer sind auch beim TC mit insgesamt dreien immer noch in der Minderheit, bedauern die Kohnens.

Wer viel trainiert, will sein Können natürlich auf die Bühne bringen und Preise gewinnen. Folglich reisen Teams und Trainerinnen quer durch die Republik, meist nach Hessen, Bayern oder Baden-Württemberg. Sobald der Nachwuchs sechs Jahre alt ist, dürfen die „Minis“ die ersten Turniere bestreiten. Dann geht es in privaten Fahrgemeinschaften los. Meist geht das Wochenende dabei drauf. „Da braucht man schon viel Herz und Seele, sonst hat das keinen Sinn“, weiß Ulrike Kohnen und strahlt dabei. Das sei schon viel Zeit, die sie und die anderen Aktiven ehrenamtlich aufwenden, muss die engagierte Vorsitzende zwar zugeben, aber die Freude am Tun ist ihr anzumerken. Um so dankbarer ist sie für die Unterstützung, die es auch von den Eltern gibt.

Früher seien sie in Bussen zu den Turnieren gefahren. Da ging es dann frühmorgens los. Übernachtet hätten sie in Turnhallen, schwärmt Kohnen rückblickend. Heute tun sich Eltern und Trainerinnen zusammen und „chauffieren“ die Tanzteams zu ihren Turnieren. Auch Schwarz-Gelb richtet ein eigenes Turnier aus, zuletzt Anfang des Jubiläumsjahrs – mit internationaler Beteiligung aus Holland, Belgien und Österreich, wie das Ehepaar Kohnen mit ein wenig Stolz lächelnd erzählt.

Nachwuchsgewinnung ist natürlich auch beim TC Schwarz-Gelb ein Thema, weswegen sich die Vorsitzende schon mal die Mühe macht und in Kitas oder Grundschulen Plakate aufhängt. Der nächste „Coup“ ist ein ganztägiger Workshop in der Turnhalle der Katholischen Grundschule Anfang September. Dazu hat der Jülicher TC Trainer Christian Karaminis aus Altlußheim und die Frankfurterin Rebecca Gersberger eingeladen. „Die Teilnehmenden gehen bestimmt mit viel Wissen und viel Muskelkater nach Hause“, verspricht Ulrike Kohnen lachend.

Die große Jubiläumsfeier, zu der „alle“ eingeladen sind, steigt erst am 7. November. Was genau im Schulzentrum an der Linnicher Straße geplant ist, wird noch nicht verraten. Sicher ist, „es gibt ein großes tänzerisches Programm“.

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Klönschnacktee mit der Muttermilch aufgesogen und inzwischen beim rheinische Kölsch angekommen. Übt sich in der schreibenden Zunft seit Studententagen zwischen Tagespresse und Fachpublikationen und… wichtig: ließ das JüLicht mit leuchten.

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