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Ein Zeichen der Solidarität

Die Aktion der KSG "Pfingsten im Schuhkarton" war ein voller Erfolg. Die Spenden werden nun persönlich an die Bedürftigen übergeben.

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Viele der Pakete waren nicht nur mit notwendigen Lebensmitteln gefüllt. Viele hinterließen auch mutmachende Botschaften oder nette Grüße. Foto: Mira Otto
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Mit einer spontan initiierten Aktion wendete sich die Katholische Studentengemeinde (kurz KSG) an die Jülicher Bevölkerung. bei „Pfingsten im Schuhkarton“ wurde um Lebensmittelspenden gebeten. Der Grund: Immer mehr internationale Studierende meldeten sich bei Alexander Peters, dem Leiter der KSG, und schilderten ihre Notlage (wir berichteten).

Durch die Hilfsbereitschaft der Jülicher war die Aktion ein voller Erfolg. „Wir haben den Nagel auf den Kopf getroffen. Viele wollten mithelfen. Die Aktion ist super gelaufen und die Leute haben wirklich wunderschön gepackte Pakete gebracht“, sagte Peters, der über das ganze Gesicht strahlte.

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Über 100 Pakete sind es geworden. Diese werden nun persönlich an die bedürftigen Studenten ausgeliefert. Dadurch soll die Bildung von Menschentrauben bei der Ausgabe vermieden werden. Laut Peters kann durch diese Hilfsbereitschaft jeder Student in Not eine Kiste bekommen.

Und die Pakete können sich sehen lassen: Teilweise waren diese in Geschenkpapier verpackt oder mit Mut machenden, handschriftlichen Briefen versehen. Die vorgeschlagene Packliste wurde gut angenommen. Darüber hinaus enthalten die Pakete größtenteils einen Gutschein, so dass auch ein paar frische Lebensmittel von den Studenten erworben werden können. Etwas kurios aber zweckerfüllend: Irgendjemand hat knapp 100 Zahnpastatuben samt Zahnbürsten gespendet. „Ich kam am Donnerstag hier hin und da stand eine Riesentüte – und ich weiß nicht wer“, Peters hierzu. Schnell wurde die Zahnpasta auf die Pakete verteilt.

Auch Geldspenden sind bei der KSG eingegangen, so dass in Notsituationen auch finanziell unter die Arme gegriffen werden kann.

Christopher Flöck studiert am Campus Jülich der Fachhochschule Aachen Biotechnologie. Er nahm im Kulturbahnhof die Lebensmittelspenden zur Verteilung entgegen. „Studenten, die nicht so viel haben, sollten von den Kommilitonen eine gewisse Unterstützung erfahren. Es ist wichtig, zu helfen“, sagte er.

Das ist geglückt. Etwas Hilfe ist da. „Ein ganz großes Lob an die Jülicher Bevölkerung“, sprach Peters der Herzogstadt gegenüber aus.

 


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