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Die Wahlurnen stehen bereit

Die Bundestagswahl steht kurz bevor. Auch für den HERZOG ist dies ein Thema. Aus diesem Grund hat das Magazin ein informatives Gespräch mit Stefan Mersch, dem Leiter des Amtes für Rats- und Rechtsangelegenheiten der Stadt Jülich, geführt.

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Foto: Dorothée Schenk
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Die Bundestagswahl steht kurz bevor. Die Kanzlerkandidaten haben sich duelliert und die Umfragewerte hüpfen spannend hin und her. Doch wer kümmert sich eigentlich in Jülich darum, dass alles für den großen Tag am 26. September bereit steht und die 24.356 Wahlberechtigten von ihrem Stimmrecht gebrauch machen können?

Das Amt für Rats- und Rechtsangelegenheiten übernimmt während der Bundestagswahl die Funktion des Wahlamtes. Das Wahlamt ist mit einer Vielzahl von Aufgaben vertraut, zu denen unter anderem neben der Bildung der Wahlbezirke, der Eintragung der Wahlberechtigten in das Wählerverzeichnis, der Benachrichtigung der Wahlberechtigten auch die Bestimmung und Einrichtung der Wahlräume zählen. Natürlich gehört auch die Bekanntmachung und Zusammenfassung des Wahlergebnisses in das breit gefächerte Aufgabenspektrum. Ein umfangreiches Gebiet, welches auch, wie Stefan Mersch betont, durch Auszubildende und Rechtspraktikanten unterstützt wird.

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Auch die Bundestagswahl erfährt Auswirkungen durch die Corona-Pandemie. So lassen sich dieses Jahr zum Zeitpunkt des Gesprächs knapp 9300 Briefwähler beziffern. Während der Bundestagswahl 2017 waren es insgesamt knapp 7000. Die deutliche Steigerung könnte laut Mersch an der Corona-Situation liegen.

Die Briefwähler haben noch bis zum Freitag, 25. September, vor der Wahl die Möglichkeit, von ihrem Stimmrecht gebraucht zu machen. Allerdings wird von einem späten Versand abgesehen, da diese den Postversand noch vor sich hat. Wer seine Briefwahl fristgerecht tätigen möchte, kann diese allerdings auch am Wahl-Sonntag noch bis 18 Uhr am Rathaus abgeben.

Wer seine Stimme am Wahltag vor Ort abgeben möchte, kann dies am Sonntag, 26. September, während der Öffnungszeiten der Wahllokale von 8 bis 18 Uhr tun.

In Jülich stehen 20 Räume und die Muschel für die Briefwahlvorstände zur Verfügung. Bei einer Aufteilung in 25 Wahlbezirke werden an ausgewählten Orten auch mehrere Bezirke wählen können. Außerdem gibt es zehn Briefwahlvorstände.

Auch dieses Jahr freut sich das Amt über eine hohe Beteiligung von Freiwilligen. Dennoch betont Stefan Mersch, dass noch „Reservisten“, die bei Ausfall der fest eingeplanten einspringen würden, benötigt werden.

Nach der Wahl wird es womöglich eine Feier geben. Ob die Wahlparty am Abend in der Muschel stattfinden wird, ist noch nicht geklärt. Der Bürgermeister hat sich diesbezüglich noch nicht festgelegt, da die Muschel vorab während der Wahl eine andere Funktion erhält.


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