Start Nachrichten Einkaufsstadt Jülich aufwerten?

Einkaufsstadt Jülich aufwerten?

Um Jülich weiterzuentwickeln, soll ein neues Einzelhandelskonzept angefragt werden. Für eine möglichst schnelle Umsetzung wurde im Haupt- und Finanzausschuss darüber abgestimmt, die Gelder vor dem Haushalt 2026 freizugeben. Der Antrag muss noch durch den Stadtrat.

51
0
TEILEN
Foto: pixabay/Alexas
- Anzeige -

Alte Pläne passen nicht mehr zu modernen Zeiten: Das Jülicher Einzelhandelskonzept von 2015 soll fortgeschrieben werden. Bauplanungsamtsleiterin Angela Jumpertz begründete den Antrag, die notwendigen finanziellen Mittel bereits vor der Verabschiedung des Haushalts freizugeben, im vergangenen Haupt- und Finanzausschuss am 15. April.

Es gebe derzeit viele Betriebe, die sich am liebsten vor den Toren der Stadt ansiedeln wollten, erklärte es Angela Jumpertz vor dem Ausschuss. Viele davon, die das Amt als nicht zielführend ansehe, lehne es bereits ab. Aber die Anfragen häuften sich mittlerweile und das Planungsamt fürchte, dass es zu einer ungeordneten Entwicklung käme, die nicht im Sinne der Stadt sei. Darum müsse ein neues Einzelhandelskonzept her, bei dem man allerdings von Fachbüros abhängig sei. Diese müssten bewerten: Wohin geht der Trend? Und wie kann man das im Einzelhandel abbilden? 30.000 Euro werden für die Konzeptentwicklung veranschlagt, von denen der Antrag vorsieht, sie noch vor der Haushaltsverabschiedung freizugeben. Schließlich dauere die Erstellung, so die Vorlage, sechs bis neun Monate.

- Anzeige -

Ein wichtiges Argument für die Fortschreibung sei, dass die anfragenden Märkte mittlerweile wesentlich größere Flächen planten als im bisherigen Konzept vorgesehen. Dabei geht es beispielsweise um 1400 Quadratmetern Fläche, wo eigentlich etwa 800 Quadratmeter vorgesehen seien. Das sei eine Entwicklung der Zeit. Bürgermeister Axel Fuchs pflichtete bei, dass man auch in Welldorf bisher an der Ladenfläche scheitere. Heute würden Märkte, auch aus Gründen der Barrierefreiheit, größer geplant. Auch in Hinblick auf die Entwicklung der Ortschaften sei eine Neubetrachtung interessant. Jumpertz hatte dazu bereits Gut Nierstein genannt, wo man bald in die frühzeitige Beteiligung gehen könne sowie die Frage, ob man an der Schneidersstraße einen Einzelhandel unterbringen müsse oder nicht.

Der Antrag wurde im Ausschuss einstimmig angenommen und wird noch Tagesordnungspunkt der nächsten Stadtratssitzung am 23. April sein.


§ 1 Der Kommentar entspricht im Printprodukt dem Leserbrief. Erwartet wird, dass die Schreiber von Kommentaren diese mit ihren Klarnamen unterzeichnen.
§ 2 Ein Recht auf Veröffentlichung besteht nicht.
§ 3 Eine Veröffentlichung wird verweigert, wenn der Schreiber nicht zu identifizieren ist und sich aus der Veröffentlichung des Kommentares aus den §§< 824 BGB (Kreditgefährdung) und 186 StGB (üble Nachrede) ergibt.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here