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Wahlkampf-Finale

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Blick in die Kölnstraße mit den Wahlkampfständen. Foto: Dorothée Schenk
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Bei schönstem Samstagswetter läutete heute die Politik das Finale des Wahlkampfes in der Jülicher City ein. Entsprechend gut gelaunt präsentierten sich die Teams und die Passanten. Die „untere Kölnstraße“ hatten die renommierten demokratischen Parteien für sich reserviert und zeigten im besten Sinne einen guten Austausch: Neben der Ansprache an die Vorüberschlenderden besuchten sich die Vertreter der Fraktionen und tauschten sich aus. Wer es geschickt anstellte konnte sich gleich vor Ort versorgen: Die Kinder bekamen Luftballontiere am CDU-Stand oder kleine Windräder bei FDP und Grünen. Currywurst wurde bei der CDU gereicht, mit einem Eiswagen hatte die SPD Station bezogen, während am benachbarten Grünen-Stand fair-gehandeltes präsentiert wurde. „Das sind keine Koalitionsgespräch“ witzelte ein Grünen-Vertreter angesichts des angeregten Gesprächs von Frank Rademacher, CDU, mit Grünen-Sprecher Sebastian Steininger. Einige Meter weiter standen einträchtig und angeregt vertieft Andrej Rappe von Volt mit den FDP-Vertretern Max Lenzenhuber und Klaus Breuer. So soll Politik sein: Auseinandersetzung in der Sache und ansonsten auf Augenhöhe im Gespräch bleiben.

Morgen geht es dann um Prozente: Im Kreis Düren wird in zwei Wahlkreisen gewählt, Jülich gehört zum Wahlkreis 11 (Düren I). In den beiden Wahlkreisen sind 219.285 Menschen wahlberechtigt, davon dürfen 12.796 zum ersten Mal wählen. 8,02 Prozent der Einwohner von Jülich sind zwischen 18 und 24 Jahre alt. Die Stadt gehört damit zu den Städten und Gemeinden in NRW mit dem größten Anteil an Jungwählern.

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Bei der Landtagswahl wird über die Zusammensetzung des nordrhein-westfälischen Landesparlaments in der 18. Legislaturperiode entschieden. Das Landesparlament besteht aus 181 Abgeordneten, von denen 128 direkt in den Wahlkreisen und 53 über die Landeslisten gewählt werden.

Im Wahlkreis 11 – also auch für Jülich – können folgende Parteien und deren Kandidaten gewählt werden:

Patricia Peill ist 2017 als einzige Vertreterin mit über 41 Prozent der Stimmen in den Landtag eingezogen. In Jülich hat bei der Landtagswahl 2017 die CDU mit 34,7 Prozent die meisten Zweitstimmen geholt. Auf dem zweiten Platz lag die SPD. Für die Partei stimmten 33,2 Prozent der Wählerinnen und Wähler. Dahinter folgten FDP (13 Prozent), AfD (5,7 Prozent), Grüne (5,3 Prozent) und Linke (4 Prozent).

Wo wer wählen kann hat die Stadt im Verzeichnis der Wahllokale bekannt gemacht.

Ab 18 Uhr werden im Kreishaus in Düren und der „Muschel“ im Brückenkopf-Park die Türen für gemeinsames hinfiebern auf das Endergebnis geöffnet.

Wer sich nicht auf den Weg zum „Public Viewing“ machen möchte findet die Ergebnisse auch im Netz
Ergebnisse im Kreis Düren
Landesweite Wahlergebnisse


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