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Rheinlandtaler für Guido von Büren

Zu den 29 Männer und Frauen, die in diesem Jahr mit den Rheinlandtaler ausgezeichnet werden gehört Guido von Büren. Der Jülicher hat sich im besonderen der Regional- und Landesgeschichte verschrieben. Damit erhält bereits zum zweiten Mal innerhalb von fünf Jahren – nach Professor Günter Bers – ein Jülicher diese hohe Auszeichnung vom Landschaftsverband Rheinland.

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Guido von Büren. Foto: Dorothée Schenk
Guido von Büren. Foto: Dorothée Schenk
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Guido von Büren ist nicht nur langjähriger Mitarbeiter des Museums Zitadelle, er ist Vorsitzender des Jülicher Geschichtsvereins 1923 und des Fördervereins Kommende Siersdorf. Von überregionaler Bedeutung ist sein Vorsitz in der renommierten Wartburg-Gesellschaft, die ihn 2018 zum Vorsitzenden bestimmte. Hunderte Aufsätze hat Guido von Büren geschrieben, ist Referent, Rezensent, Herausgeber und Schriftleiter von Publikationen sowie Kurator unterschiedlicher Ausstellungen.

Der Rheinlandtaler für Verdienste um die rheinische Kultur wird seit 1976 verliehen. Mittlerweile sind 1370 Männer und Frauen mit dem Rheinlandtaler ausgezeichnet worden. Ihre ehrenamtlichen Tätigkeitsfelder reichen von Archäologie, Alltagskultur, Archivpflege, Denkmalpflege, Landes- und Regionalgeschichte, Mundart, Naturschutz, multinationales Zusammenleben bis hin zu grenzübergreifendem Engagement in den Niederlanden, Belgien oder Luxemburg. Über die Vergabe der Auszeichnung entscheidet der Kulturausschuss der Landschaftsversammlung Rheinland.

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Die Entscheidung fiel im Kulturausschuss bereits im vergangenen Jahr, wurde aber erst jetzt durch den LVR bekannt gegeben. „Die Damen und Herren leisten vor Ort wichtige Arbeit, die viel zu häufig unbeachtet bleibt. Sie sind als Botschafterinnen und Botschafter für die rheinische Kultur unterwegs. Für den LVR sind sie unverzichtbar, denn sie ergänzen, bereichern und verstetigen die kulturellen Aufgaben des LVR. Mit dem Rheinlandtaler bedanken wir uns für dieses Engagement“, so Prof. Jürgen Rolle, Vorsitzender des Kulturausschusses.

Die Feierstunden, die nicht öffentlich sind, finden im Wohn- und Wirkungsumfeld der künftigen Preisträgerinnen und -träger statt und beginnen im April.

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