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Bojen sind verankert

In der letzten Sitzung des Stadtrates vor der Sommerpause wurde eine so genannte ordnungsbehördlichen Verordnung für den Badesee Barmen auf den Weg gebracht.

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60 Kilo wiegen die Bojen, die jetzt im Barmener Baggersee das Areal für Schwimmer anzeigen. Foto: privat
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Weil das Freibad in diesem Jahr nicht öffnen kann ist mit einem erhöhten Besucheraufkommen am Baggersee Barmen zu rechnen. Das gilt natürlich vor allem für die Wochenenden. Neben einigen Badegästen war am heutigen Samstagmorgen ab 9 Uhr auch schon das Technische Hilfswerk mit seiner Jülicher „Wassermannschaft“ am „Strand“. Sie hatten große Boote dabei und 60 Kilo schwere, gelbe Bojen.

Der Rat der Stadt Jülich hatte eine Verordnung für den Barmener See verabschiedet, in dem unter anderem vereinbart wurde, dass der Bereich des Sees, in dem geschwommen werden kann, besonders gekennzeichnet werden sollte. Die Kennzeichnung setzte das THW in ehrenamtlicher Arbeit um: Jede der Bojen musste per Hand ins Wasser gelassen aus ausgerichtet werden. Im Vorfeld hatten Taucher des THW Wassertiefe und Untergrund geprüft um sicherzustellen, dass die Bojen auch verankert werden konnten. Gut acht Stunden konnten dauerte die Aktion, die die Badegäste hautnah miterleben konnten – und offenbar zu deren Zufriedenheit: „Schön, dass sie das hier machen“, hätten die potentiell Schwimmfreudigen zur Kenntnis gegeben.

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Natürlich gehört zu jeder Verordnung auch eine Kontrolle, ob sie eingehalten wird. Bei Badeseen liegt es in der Natur der Sache, dass Kontrollen nicht immer einfach vorzunehmen sind, zumal die Rechtslage beziehungsweise Zuständigkeit am Baggersee in der Vergangenheit problematisch war. Für viele Verstöße war der Kreis Düren zuständig, so dass das Ordnungsamt oder die eingestellten Hilfskräfte nur verwarnen konnten. Das hat sich nun geändert: Im Rahmen des Arbeitskreises wurde in einer Verordnung festgelegt, dass das Ordnungsamt eigenständig kontrollieren und Ordnungswidrigkeiten ahnden kann. Diese Verordnung wurde mit den zu beteiligenden Stellen des Kreises Düren abgestimmt.


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