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Künftig Seelsorge hinter Gittern

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Horst Grothe. Foto: tee | Archiv
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Als einer, „der nahe bei den Menschen ist, ihre Sprache spricht, mit ihnen lebt, ihre Ängste und Sorgen kennt“, wurde Pfarrer Horst Grothe in Jülich vor 11 Jahren in der evangelischen Christuskirche begrüßt. Ein Wort, das er einlöste: Er stand für die gute ökumenische Zusammenarbeit in Jülich, förderte mit Pfarrer Dr. Peter Jöcken den Christlich-Islamischen Gesprächskreis, engagierte sich im Vorstand der Gesellschaft gegen das Vergessen und für die Toleranz, leitete den Krankenhausbesuchsdienst und unterstützte aktiv die offene Kinder- und Jugendarbeit im Dietrich-Bonhoeffer-Haus. Wenn es ihm dann noch die Zeit erlaubte, verstärkte er den Posaunenchor der Evangelischen Kirchengemeinde.

Horst Grothe war ein gutes Gesicht der Evangelischen Kirche in Jülich. Jetzt nimmt er Abschied. Als er im letzten Posaunenengel, dem Gemeindebrief, schrieb, er habe bereits früher Erfahrungen in der Gefängnisseelsorge gemacht, kündigte sich sein Abschiednehmen von Jülich bereits an. Es ist eine Aufgabe, die ihn offensichtlich sehr reizt, „aber ganz sicher muss ich noch viel lernen, um dieser Arbeit gerecht zu werden“.

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In Aachen wird er nun seine Qualitäten ausleben. Die gemeinsamen Jahre feierte die Gemeinde mit Pfarrer Horst Grothe am 3. Oktober.


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