2026, 25. März
Erster CASTOR-Behälter aus Jülich erreicht Ahaus
2026, 04. März
BUND scheitert vor Gericht
2026, 24. Februar
Protest gegen geplante Castorentransporte
2026, 19. Februar
Mahnwache an Königshäuschen
2026, 16. Januar
BUND beschwert sich
2026, 09. Januar
Eilantrag abgelehnt
2025, 21. Dezember
Antrag gegen Atomtransporte abgelehnt
2025, 11. September
Castor-Transporte in der Diskussion
2025, 07. September
„Castor-Alarm“
2025, 25. August
Castoren werden nach Ahaus transportiert
2025, 31. Juli
Keine neue Erkenntnis zum Zwischenlager
2025, 30. Mai
Jülicher Atommüll in Düsseldorf diskutiert
2025, 25. April
Mahnwache
2024, 01. Oktober
Kugellagerung
2024, 05. März
Ministerin musste „durch“ den Castor
2023, 23. November
Zweiter Testlauf ohne Zwischenfälle
2023, 26. Oktober
Der Probe-Castor rollt im November
2023, 16. Oktober
Proteste bekräftigen Ablehnung
2023, 12. Oktober
Aktionstag gegen Castor-Transporte
2023, 19. August
Kundgebung gegen Castor-Transporte
2023, 19. August
Oktober: Castor-Transport auf Probe
2023, 28. März
„Ahaus ist nicht sicher“
2023, 24. März
Über Müll und Transporte: Atom diskutieren
2023, 02. Januar
Kein Export der Castoren in die USA
2022, 10. Juli
Auf dem Rad gegen Atomkraft
2022, 07. Juli
Anti-Atom-Radtour mit Stopp in Jülich
2021, 15. September
Mahnwache gegen Atomkraft
2021, 15. Januar
10 Jahre „Stop Westcastor“
2019, 18. Februar
Nationales Begleitgremium zur Endlagersuche tagt in Jülich
Hintergrund:
Das AVR-Behälterlager in Jülich war auf 20 Jahre befristet bis 30. Juni 2013 genehmigt. Eine Verlängerung der Genehmigung wurde frühzeitig beantragt, erforderte aber Nachweise zur Erdbebensicherheit unter Berücksichtigung des weiterentwickelten Regelwerks und aktueller Erkenntnisse zur Erdbebensituation in der Region. Dies führte in der Konsequenz dazu, dass der Nachweis zur Erdbebensicherheit für das bestehende Zwischenlager basierend auf einem theoretisch möglichen Extremerdbeben (Wiederkehrperiode 100.000 Jahre) zu erbringen war. Die Anforderungen waren also wesentlich höher als beim Bau des Behälterlagers im Jahr 1993.
Um den genehmigungslosen Zustand nach dem 30. Juni 2013 zu verhindern, erließ die Atomaufsicht NRW zunächst zwei Anordnungen zur weiteren Aufbewahrung im Lager in Jülich. 2014 wurde eine Anordnung zur unverzüglichen Entfernung der Brennelemente erlassen, da eine Verlängerung wegen der Erdbebenthematik kurzfristig nicht erwartet wurde.
Für die Entfernung der Brennelemente wurde an drei Optionen gearbeitet: Transport nach Ahaus (Option Ahaus), Neubau eines Lagers in Jülich (Option Neubau) und Transport in die USA (Option USA). Im Oktober 2022 wurde die Option USA in Abstimmung mit Bundes- und Landesministerien beendet.
Die Bundesministerien für Umwelt, Forschung und Finanzen bewerten in einem Bericht an den Haushaltsausschuss des Bundestages im September 2022 die Ahaus Option als „grundsätzlich vorzugswürdig“. Die derzeit noch parallele Verfolgung der Neubau-Option soll beendet werden, sobald die ersten Transporte durchgeführt wurden.





















