Start Hintergrund Chronologie zu den Castortransporten

Chronologie zu den Castortransporten

Das Thema geht in das Jahr 13: Die Betriebsgenehmigung des Zwischenlagers Jülich lief am 30. Juni 2013 aus, weil Sicherheitsnachweise (u. a. Erdbebensicherheit) nicht erbracht wurden. Seither gab es unterschiedliche Szenarien zur Lagerung der Brennelemente aus Jülich. Dezember 2024 entschied das Oberverwaltungsgericht Münster, dass die Lagerung in Ahaus zulässig sei und wies eine Klage der Stadt Ahaus gegen eine entsprechende Genehmigung zurück. Damit wurde erstmals ein rechtlicher Rahmen für einen Transport geschaffen.

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Castoren atom
Foto: pixabay
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2026, 25. März
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2026, 04. März
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2026, 24. Februar
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2026, 16. Januar
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2026, 09. Januar
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2025, 11. September
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2025, 07. September
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2025, 25. August
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2025, 31. Juli
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2025, 30. Mai
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2024, 01. Oktober
Kugellagerung

2024, 05. März
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2023, 26. Oktober
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2023, 16. Oktober
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2023, 19. August
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2023, 19. August
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2023, 28. März
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2023, 24. März
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2023, 02. Januar
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2022, 10. Juli
Auf dem Rad gegen Atomkraft

2022, 07. Juli
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2021, 15. September
Mahnwache gegen Atomkraft

2021, 15. Januar
10 Jahre „Stop Westcastor“

2019, 18. Februar
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Hintergrund:
Das AVR-Behälterlager in Jülich war auf 20 Jahre befristet bis 30. Juni 2013 genehmigt. Eine Verlängerung der Genehmigung wurde frühzeitig beantragt, erforderte aber Nachweise zur Erdbebensicherheit unter Berücksichtigung des weiterentwickelten Regelwerks und aktueller Erkenntnisse zur Erdbebensituation in der Region. Dies führte in der Konsequenz dazu, dass der Nachweis zur Erdbebensicherheit für das bestehende Zwischenlager basierend auf einem theoretisch möglichen Extremerdbeben (Wiederkehrperiode 100.000 Jahre) zu erbringen war. Die Anforderungen waren also wesentlich höher als beim Bau des Behälterlagers im Jahr 1993.

Um den genehmigungslosen Zustand nach dem 30. Juni 2013 zu verhindern, erließ die Atomaufsicht NRW zunächst zwei Anordnungen zur weiteren Aufbewahrung im Lager in Jülich. 2014 wurde eine Anordnung zur unverzüglichen Entfernung der Brennelemente erlassen, da eine Verlängerung wegen der Erdbebenthematik kurzfristig nicht erwartet wurde.

Für die Entfernung der Brennelemente wurde an drei Optionen gearbeitet: Transport nach Ahaus (Option Ahaus), Neubau eines Lagers in Jülich (Option Neubau) und Transport in die USA (Option USA). Im Oktober 2022 wurde die Option USA in Abstimmung mit Bundes- und Landesministerien beendet.

Die Bundesministerien für Umwelt, Forschung und Finanzen bewerten in einem Bericht an den Haushaltsausschuss des Bundestages im September 2022 die Ahaus Option als „grundsätzlich vorzugswürdig“. Die derzeit noch parallele Verfolgung der Neubau-Option soll beendet werden, sobald die ersten Transporte durchgeführt wurden.


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